FPÖ: Strache: Bundespräsident fürchtet sich vor Entscheidungen des Volks

Wien (OTS) - Bundespräsident Fischer habe sich einmal mehr als glühender Verfechter der rot-schwarzen Unglücks-Koalition erwiesen, meinte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zur heutigen ORF-Pressestunde mit dem Staatsoberhaupt.

Amüsant sei es, wenn Fischer erkläre, er werde sich die "inhaltliche Befähigung" einer Partei für die Regierungsbeteiligung ansehen, erklärte Strache. Unter diesen Voraussetzungen hätte er die jetzige Bundesregierung gar nicht erst angeloben dürfen, denn weder die Faymann-SPÖ noch die Spindelegger-ÖVP seien in irgendeiner Weise inhaltlich befähigt, Österreich zu regieren. Aber für den Bundespräsidenten sei wohl vor allem das "richtige" Parteibuch wichtig.

Bedauerlich sei Fischers offensichtliche Ablehnung der Direkten Demokratie, meinte Strache weiter. Aber offenbar habe der direkt gewählte Bundespräsident Angst vor den Entscheidungen des Volkes.

Strache zeigte sich auch enttäuscht über Fischers Aussagen zur Causa Snowden und zur österreichischen Zusammenarbeit mit US-Geheimdiensten. Snowden habe jedes Recht auf Asyl in Österreich.

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