Faymann-Offensive - Hundstorfer: Steuerbremse für Banken und Millionäre lockern

Kaufkraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärken

Wien (OTS/SK) - Die Steuerbremse für Banken und Millionäre soll gelockert, während die kleinen und mittleren Einkommen spürbar entlastet werden. Sozialminister Rudolf Hundstorfer begrüßt die heute, Sonntag, aufgestellte Forderung von Bundeskanzler Werner Faymann, die Kaufkraft der arbeitenden Menschen zu stärken. "Steuern haben eine klar umverteilende Wirkung und ermöglichen es, dafür Sorge zu tragen, dass Vermögende einen gerechten finanziellen Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Wir brauchen keine Steuerbremse für Superreiche, sondern mehr Steuergerechtigkeit und somit eine Entlastung der Arbeitnehmer." ****

Für ein Programm einer wirksamen Entlastung sind, so Hundstorfer, die vom Bundeskanzler vorgeschlagene Verlängerung der Bankenabgabe, die Bekämpfung von Steuerbetrug und die Finanztransaktionssteuer notwendig. Letztere stabilisiert und reguliert den Finanzmarkt und erschwert unverhältnismäßige Gewinne aus waghalsigen Spekulationsgeschäften.

Für Hundstorfer ist der Kanzler-Vorstoß, Einkommen, die monatlich unter 4.000 Euro liegen, geringer zu besteuern, absolut erforderlich:
"Personen mit kleinen und mittleren Einkommen zu entlasten, ist eine dringende Aufgabe. Den arbeitenden Menschen bleibt mehr vom Einkommen und über den Konsum wird unsere Wirtschaft belebt. Doch damit allein ist es nicht getan. Denn bei sehr hohen Einkommen und bei millionenschweren Vermögen braucht es gerechte Beiträge. Österreich braucht eine 'Gerechtigkeits-Reform'", fordert Hundstorfer abschließend. (Schluss) kg

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