Bures: Spindelegger hat zuwenig Respekt vor dem Wähler

Wien (OTS/BMVIT) - Infrastrukturministerin Doris Bures findet, dass dem ÖVP-Chef Spindelegger der Respekt vor dem Wähler abgeht. Denn in seinem heutigen Interview im "Standard" macht er sich vor allem um die Ressortverteilung Gedanken und verlangt, dass der Wissenschaftsminister auch die Innovations- und Technologie-Agenden bekommen sollte. Bures erinnert den Vizekanzler daran, dass zuerst der Wähler am Wort ist. Und für die Ministerin ist Spindeleggers Forderung auch inhaltlich keine gute Idee, weil Innovation und Technologie eben sehr viel mehr ist als Grundlagenforschung. ****

Hier geht es um die gesamte Innovationskette in den Unternehmen und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen, von der Idee über Forschung und Entwicklung bis hin zur Marktüberleitung und Markteinführung. "Und eines zeigen die internationalen Rankings dann doch sehr klar, Österreich ist bei der außeruniversitären Innovation unter den besten Ländern in Europa, was im Bereich Universitäten leider noch nicht der Fall ist", so Bures.

Die Ministerin betont abschließend, dass unabhängig von der bevorstehenden Wahl die schwierige wirtschaftliche Lage das ganze Engagement der Regierung verlangt: "Das ist das Gebot der Stunde, und nicht Spekulationen über Ressortverteilungsfragen, wie das Spindelegger macht." (Schluss)

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