"profil": Alpine-Anleiheinhabern droht Anfechtung erhaltener Zinsen

Alpine Holding zahlte kurz vor Konkurs 10,725 Millionen Euro an Anleger aus - Bargeldbestand nur noch bei 8000 Euro

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, droht den Inhaber zweier Alpine-Anleihetranchen nun eine Anfechtung erhaltener Zinsen. Am 22. Mai und am 10. Juni hatte die Alpine Holding GmbH die Anleihen 2012-2017 und 2011-2016 mit in Summe 10,725 Millionen Euro bedient. Am 2. Juli folgte der Konkurs. "Ich habe zu prüfen, ob hier eine Bevorzugung von Gläubigern gegeben ist. Sollte das der Fall sein, müsste ich die Zinszahlungen im Sinne der gesamten Masse anfechten", so Masseverwalter Karl Engelhart gegenüber "profil". Der Masseverwalter hat das frühere Alpine-Management zwischenzeitlich um Stellungnahme ersucht: "Ich möchte unter anderem wissen, warum hier Zinsen in der Krise ausbezahlt wurden. Und woher das Geld kam."

Die Kassen des Unternehmens sind leer. Laut Engelhart betrug das Barvermögen der Alpine Holding zum Zeitpunkt der Konkurseröffnung nur noch 8000 Euro, verteilt auf drei Bankkonten.

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