Behinderte Menschen fordern: Huainigg muss als Selbstvertreter wieder ins Parlament

Unabhängiges Personenkomitee wirbt um Vorzugsstimmen unter dem Motto "Anders Leben. Anders Denken. Andere Politik."

Wien, 12. Juli 2013 (ÖVP-PK) Ein Sprecher für Menschen mit Behinderung im Parlament, der ein Selbstbetroffener ist? Nicolas Langmann, Julia Jirak und Gerhard Höllerer sagen klar "Ja unbedingt!". "Für erfolgreiche und zielorientierte Behindertenpolitik braucht es eine gewisse Innensicht und Kompetenz Selbstbetroffener. Es braucht die Expertise von Menschen, die aufgrund eigener Erfahrungswerte genau wissen, wovon sie sprechen. Sie sind auch im Nationalrat unverzichtbar – so wie Franz-Joseph Huainigg", betont Nicolas Langmann die für ihn so wichtige Forderung an die politischen Parteien, selbstbetroffene Menschen im Nationalrat vertreten zu haben. ****

Der ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung Franz-Joseph Huainigg kandidiert für die heurige Nationalratswahl auf Platz 12 der Bundesliste seiner Partei. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Lokal "VinziRast – mittendrin" wurde heute erstmals sein unabhängiges Personenkomitee präsentiert. Stellvertretend für alle Unterstützerinnen und Unterstützer haben sich heute am Podium drei Menschen mit Behinderung für die Wiederwahl Huainiggs ausgesprochen: "Ich unterstütze Franz-Joseph Huainigg, weil er durch seine eigenen Erfahrungen und durch die nötige Innensicht behinderte Menschen adäquat vertreten kann. Er versteht es, nichtbehinderten Menschen die wichtigsten Anliegen behinderter Menschen näherzubringen und ihnen herablassendes Mitleid zu nehmen. Mit Franz-Josephs Motto 'Anders Leben. Anders Denken. Andere Politik.' kann ich mich sehr gut identifizieren", erklärte der 16-jährige Erstwähler Nicolas Langmann, Tennisprofi im Rollstuhl und Sprecher des Personenkomitees, das sich aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung mit den verschiedensten persönlichen und beruflichen Hintergründen gleichermaßen zusammensetzt. Weiters:
"Wir konnten schon viele namhafte Unterstützerinnen und Unterstützer wie beispielsweise Waltraud Klasnic, Germain Weber, Wolfgang Mazal, Marianne Hengl, Gabriele Nussbaumer oder Slavko Ninic gewinnen, aber wollen noch viele viele mehr!"

"Ich finde es wichtig, dass Menschen wie Herr Huainigg uns im Parlament vertreten. Er macht mir Mut. Er weiß, was Menschen mit Lernschwierigkeiten brauchen und setzt sich dafür auch stark ein. Ich finde, Herr Huainigg ist ein Mensch, der tut, was er sagt", unterstrich Julia Jirak, Teilnehmerin der Büro- und Mediengruppe HORIZONT von Jugend am Werk, die Beweggründe für ihre Unterstützung.

Huainiggs Themenrucksack für den Vorzugsstimmenwahlkampf und für die nächsten fünf Jahre im Parlament ist geschnürt: etwa die österreichweite Umsetzung schulischer Inklusion nach dem Beispiel des Tiroler Bezirks Reutte, die bundesweit einheitliche Gewährleistung von Persönlicher Assistenz durch Schaffung eines Assistenzfonds sowie einen Masterplan für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Bundesdienst, der sicherstellt, dass
die Einstellungsquoten erfüllt und Karrieremöglichkeiten chancengleich geboten werden.

Auf großen Anklang stoßen diese Ziele auch bei Gerhard Höllerer, seines Zeichens Hochschulombudsmann und Behindertenvertrauensperson beim BMWF sowie Mitglied diverser Gremien und Beiräte um die Belange behinderter Menschen. Er ist davon überzeugt, dass Franz-Joseph Huainigg "als Abgeordneter mit einer Behinderung weiterhin alle behinderten Menschen im
Nationalrat bestens vertreten kann. Er kann gut zuhören, was viele Politikerinnen und Politiker nicht automatisch immer so gut können wie er", sagte der ehemalige Präsident des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes und verwies im gleichen
Atemzug auf die bisherigen politischen Erfolge seines langjährigen Mitstreiters. So ist etwa die Einführung der bundesweiten Apothekenhotline auf das Engagement von Franz-Joseph Huainigg zurückzuführen. Die E-Card mit dem SV-Aufdruck in Blindenschrift, die Audiodeskription und Untertitelung im ORF oder zuletzt die gesetzliche Realisierung, dass auch Menschen mit Behinderung an Pädagogischen Hochschulen studieren können, gehen ebenfalls auf sein Konto. Eine wichtige Errungenschaft Huainiggs ist zudem die Möglichkeit, dass eine Vorzugsstimme nun auch per Listennummerneintrag abgegeben werden kann. Wie dies für blinde Menschen funktioniert, zeigte Gerhard Höllerer mit Hilfe einer Wahlschablone vor und kommentierte: "Liste 2 ankreuzen, Nummer 12 eintragen – so geben Sie Franz-Joseph Huainigg am 29. September Ihre direkte Stimme".

"Auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft muss noch viel getan werden. Behindertenpolitik betrifft alle Menschen. Jeder kann einmal behindert werden. Ich bin jedenfalls gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft! Ich hoffe, mich Ihnen als ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung auch in der nächsten Legislaturperiode stellen zu dürfen", bedankte sich Huainigg abschließend für die großartige Unterstützung seines Personenkomitees.

Informationen zum Personenkomitee mit der Möglichkeit, diesem beizutreten sowie Anregungen, wie man Franz-Joseph Huainigg im Wahlkampf sonst noch unterstützen kann, sind auf seiner neuen Homepage www.franzhuainigg.at unter "Wir für FJH" zu finden.

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