Stronach/Markowitz: Karl hat ihr Ressort nicht im Griff und ist völlig überfordert

"Jugendstrafvollzug muss auf neue Beine gestellt werden"

WIen (OTS) - "ÖVP-Justizministerin Karl hat für den entsetzlichen Selbstmord eines 18-Jährigen in der Justizanstalt Gerasdorf genauso die volle Verantwortung zu tragen, wie für die Missbrauchsfälle und die Gewaltvorwürfe durch Wachpersonal. Als Ressortchefin ist sie zuständig für das gesamte Justizpersonal. Es ist erschreckend, wie überfordert sie ist", erklärt Team Stronach Jugendsprecher Abg. Stefan Markowitz. "Wenn die Ministerin jetzt wieder nur eine Taskforce einsetzen will, die nur Geld kostet und obwohl sie angeblich sowieso weiß, wo die Missstände sind, dann ist das eine Frechheit. Sie soll rasch Maßnahmen setzen, damit solche Vorfälle nie wieder vorkommen und die inhaftierten Jugendlichen ordentlich behandelt werden", fordert Markowitz.

"Mit dem jetzt angekündigten Maßnahmenpaket beweist Karl, dass sie von den schrecklichen Missbrauchsfällen und systematischen Demütigungen in Jugendstrafanstalten gewusst hat. Karl betreibt nur Wahlkampfgeplänkel, ich glaube ihr kein Wort", erklärt der Team Stronach Jugendsprecher. Außerdem stelle sich die Frage, woher Karl plötzlich das Geld für ihr 25-Punkte-Paket nehmen könne.

Das Team Stronach fordert, dass der Jugendstrafvollzug komplett auf neue Beine gestellt wird. "Wenn Jugendliche eine Straftat begehen, dann haben sie die Konsequenzen des Rechtsstaates zu tragen. Man muss ihnen aber bereits während des Strafvollzugs den Weg zurück in ein normales Leben ebnen und ihnen Chancen öffnen, damit sie nicht zu Wiederholungstätern verkommen", so Markowitz.

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