LR Ragger: Prüfbericht offenbart üble Politpropaganda um Billigdiesel

"Schwund" maßlos übertrieben - Aktion wurde 9 Jahre korrekt abgewickelt

Klagenfurt (OTS) - "Der jetzt vorliegende Revisionsbericht über die Landestankstellen und ihre Billigdieselaktion beweist eines: Viele Aussagen in den vergangenen Wochen über einen angeblich abnorm hohen "Spritschwund" und über Millionenabgänge waren unwahr. Eine üble Politpropaganda, mit der eine wichtige Sozialaktion der Kärntner Freiheitlichen schlecht gemacht wurde, ist damit als haltlos entlarvt", teilt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger mit.
Die Fakten sehen so aus: Der "Schwund" an Treibstoff, der dadurch entsteht, dass sich das Dieselvolumen mit jedem Grad weniger um 0,84 Promille verkleinert, macht bei insgesamt eingekauften 88 Millionen Litern Diesel knapp 340.000 Liter (0,39 %) aus. Eine unkorrekte Vorgangsweise oder gar ein Diebstahl sind damit ausgeschlossen.
Als weit übertrieben stellen sich auch Behauptungen zu den angeblich notwendigen Zuschüssen von 2,2 Millionen Euro des Landes heraus. Tatsächlich entstand bei der Aktion in neun Jahren ein Abgang von 0,965 Mio Euro, pro Jahr 107.000 Euro. "Wenn man bedenkt, dass sich Pendler in Kärnten durch die Aktion über fünf Millionen Euro erspart haben, ist dieser Aufwand vertretbar", erklärt Ragger. Überdies beweise der Prüfbericht, dass der Aufschlag auf den Literpreis in den vergangenen beiden Jahren so angehoben wurde, dass eine Kostendeckung gegeben ist.
"Dieser Prüfbericht zeigt drei Dinge: Die Straßenbauabteilung des Landes hat die Aktion korrekt abgewickelt. Ihr Leiter wurde vollkommen zu Unrecht in Kritik gebracht. Drittens ist der Bericht eine klare Aufforderung, diese Sozialaktion zugunsten der Kärntner Pendler uneingeschränkt fortzusetzen und die Öffnungszeiten nicht zu begrenzen"!
LR Gerhard Köfer täte laut Ragger gut daran, sich für seine vorschnelle Kritik an der Abteilung 9 zu entschuldigen.
"Es ist ein Faktum, dass der freie Wettbewerb der Ölkonzerne nicht funktioniert und der Leidtragende schlussendlich immer der Endverbraucher ist. Jetzt, wo die Spritpreise leider wieder steigen, brauchen wir die Landestankstellen mehr denn je als Preisregulator", zeigt Ragger auf, welche Konsequenz aus dem Prüfbericht zu ziehen ist.
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