FPÖ-Leyroutz zu Seen-U-Ausschuss: Bis dato keine Unterlagen eingelangt - seriöse Zeugenbefragung unmöglich!

Freiheitliche fordern Befragung von Schaunig und Rohr im August

Klagenfurt (OTS) - In seiner Kritik an dem beschlossenen Fahrplan des Seen-U-Ausschusses sieht sich heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, bestätigt. Bis dato sei nämlich keine einzige Unterlage zum Seen-U-Ausschuss eingetroffen, um diese zu sichten und eine seriöse Zeugenbefragung durchzuführen. Immerhin sei die Befragung der damals verantwortlichen SPÖ-Regierungsmitglieder Gabriele Schaunig und Reinhart Rohr bereits für kommenden Mittwoch festgesetzt worden und eine entsprechende Befragung wird damit unmöglich gemacht.

Leyroutz wirft der Vorsitzenden Baraba Lesjak vor, durch ihre Koalitionstreue den Boden der Fairness und Transparenz in der Führung des U-Ausschusses verlassen zu haben. "Mit dem frühen Befragungstermin hat sie den SPÖ-Verantwortlichen des Seenverkaufes ein Schlupfloch geboten, um konkrete Fragebeantwortungen unmöglich zu machen und sich aus der Verantwortung stehlen zu können", so Leyroutz. In dem Wissen, dass eine Befragung nur mit den entsprechenden Unterlagen zugelassen ist, helfe Lesjak beim Vertuschen und hintergehe somit den U-Ausschuss.

"Der Nimbus der Aufdeckerpartei, den die Grünen bisher in der Öffentlichkeit genossen haben, wird mit solchen Methoden endgültig zu Grabe getragen", so Leyroutz, der wiederholt auf die Befragung der Zeugen Schaunig und Rohr im August pocht. Ohne entsprechende Unterlagen sind den Abgeordneten im U-Ausschuss die Hände gebunden und Aufklärungsarbeit werde somit verhindert. (Schluss)

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