Abentung: Grüne schwänzen Enquete zur Rettung des Saatgutes

"Grüne Scheu vor dem Lebensministerium grenzt an Arbeitsverweigerung"

Wien, 11. Juli 2013 (OTS) "Die Grünen schwänzen heute die von Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich einberufene Enquete zur EU-Saatgutverordnung. Zuerst mit Feuereifer und medialer Orgel auf die Barrikaden steigen, um sich bequem auszuklinken, wenn es um die –Formulierung und Umsetzung der Österreich-Position geht", wunderte sich Bauernbund-Direktor Johannes Abentung über die an den Tag gelegte Nachlässigkeit. "Die grüne Scheu vor dem Lebensministerium grenzt an Arbeitsverweigerung." Alle anderen eingeladenen Vertreter angefangen bei den NGO’s (Global 2000, Arche Noah), genauso wie die Vertreter von Landwirtschaft, Handel, der AGES und der Saatgutwirtschaft nehmen heute die gebotene Gelegenheit, eine gemeinsame Position zu erarbeiten, gerne wahr. ****

"Bauern, die Saatgut züchten, tauschen oder in Kleinmengen handeln, genauso wie auf alte Sorten spezialisierte Saatgutzüchter sind beim ÖVP-Bauernbund bestens aufgehoben. Wenn es ums ernsthafte Arbeiten und lösungsorientierte Umsetzen geht, dann ist auf den Bauernbund Verlass", hielt der Bauernbund-Direktor fest. "Grün-Politik verkommt immer mehr zur Ankündigungs- und Radaupolitik, die ÖVP will dagegen umsetzen und Zukunft für die Menschen schaffen."

Saatgut nicht Konzerninteressen überlassen =

Der Österreichische Bauernbund hatte sich angesichts der geplanten EU-Saatgutverordnung von Anfang besorgt gezeigt. In einem Schreiben an den zuständigen EU-Kommissar Tonio Borg hatte der Bauernbund "unbürokratische Regelungen" von Brüssel gefordert. Die EU-Kommission hatte aufgrund der anfänglichen Proteste schnell eingelenkt und signalisiert, dass Bauern und Kleinzüchter keineswegs benachteiligt werden sollen. "Saatgut ist die Lebensgrundlage unserer Landwirtschaft, die wir nicht weltweiten Konzerninteressen überlassen wollen und werden", stellte Bauerbund-Direktor Abentung abschließend klar.

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