RfW-BO Amann zum Wirtschaftsbericht: Unternehmen sind trotz, nicht wegen der SPÖVP-Wirtschafts- und Steuerpolitik erfolgreich!

"In diversen Studien wurde der Standort Österreich schon "downgegraded", als Hauptursache gelten "Bürokratiewust" & Steuerlast. Es braucht Strukturreformen & Steuerentlastungen."

Wien (OTS) - "Wirtschaftsminister Mitterlehner schmückt sich dreist mit "fremden Federn": Dass Österreich wieder besser liegt als die Eurozone ist einzig und allein das Verdienst der Unternehmer und ihrer Mitarbeiter. Sie sind trotz der Wirtschafts- und Steuerpolitik der SPÖVP-Regierung erfolgreich, nicht wegen", stellt RfW-Bundesobmann Fritz Amann in Zusammenhang mit dem heute präsentierten Wirtschaftsbericht Österreich 2013 klar. Steuerentlastungen, speziell bei den Lohnnebenkosten, seien überfällig - genauso wie Strukturreformen, betont Amann.

Amann sieht sich auch durch Studien bestätigt, in denen der Standort Österreich in den Rankings laufend "downgegraded" werde, wobei als Hauptursachen immer wieder fehlende Reformen und verkrustete Verwaltungsstrukturen sowie hohe Steuern genannt würden. "Im aktuellen Ranking der Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Managementinstituts IMD landet Österreich im Teilbereich Wirtschaftsgesetzgebung nur auf Platz 36,in der Steuerpolitik gar nur auf Platz 58 - von 59 untersuchten Staaten! Das sagt doch alles!", ruft Amann in Erinnerung. Die Steuerquote nähere sich dank zweier "Schröpfpakete" den 46 Prozent, bei den Arbeitskosten liege Österreich deutlich über dem EU-Schnitt. Jeder Euro, den ein Betrieb einem Mitarbeiter zahle, koste das Unternehmen inklusive Abgaben 2,11 Euro. Den Rest kassiere der Staat. Die kalte Progression lasse die Kassen der Finanzministerin klingeln, während Lohnerhöhungen - und damit Kaufkraft - dadurch nahezu "verpuffen" würden.

"Das Eigenlob von SPÖVP täuscht nicht darüber hinweg, dass diese Regierung Österreich zu einem Höchststeuerland gemacht hat und der "Amtsschimmel" weiter laut "wiehert". Richtige Antworten auf Fragen wie beispielsweise den Fachkräftemangel, die Finanzierung der Betriebe, die Ankurbelung der Investitions- und Innovationsfreude? Fehlanzeige. Dass sich die Wirtschaft trotz all dieser Versäumnisse so gut schlägt, grenzt an ein Wunder", so Amann.

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