Berufsweltmeisterschaften: Gewerbe und Handwerk Spitze!

Forderung nach Verbesserungen bei Berufsorientierung

Wien (OTS/PWK525) - Besonders erfreut über das "überragende Abschneiden" der heimischen Teilnehmer bei den Berufsweltmeisterschaften "World Skills" in Leipzig, zeigt sich die stellvertretende Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer: "Insgesamt holten die österreichischen Teilnehmer 11 Medaillen! Hinter 9 davon stehen 10 Ausbildungsbetriebe aus dem österreichischem Gewerbe und Handwerk. Das zeigt einmal mehr, wie stark das heimische Gewerbe und Handwerk - das Rückgrat unserer Wirtschaft - in der Lehrlingsausbildung verankert ist." So werden im Gewerbe und Handwerk 43 Prozent aller Lehrlinge ausgebildet. Auf einen Lehrbetrieb entfallen damit durchschnittlich 2,8 Lehrlinge. "Wir legen damit ein klares Zeichen für die Bedeutung unserer Betriebe im Ausbildungswesen ab und für die Qualität der Ausbildung unserer zukünftigen Fachkräfte", so die Gewerbe-Sprecherin.

Gleichzeitig verweist Scheichelbauer darauf, dass derartige Erfolge künftig nur möglich sein werden, wenn im Bereich der Berufsorientierung der Jugendlichen Reformen Platz greifen: "Wir benötigen eine verpflichtende flächendeckende Berufsorientierung und Potentialanalyse in allen Schularten. So könnten alle österreichischen SchülerInnen ihre Potentiale ergründen und die Vielfalt der Lehrberufe kennen lernen." So wurde auf Initiative der Wirtschaftskammer Kärnten bereits das Test- und Ausbildungszentrum "TAZ" für Betriebe und Jugendliche in Klagenfurt gestartet. In diesem werden die jungen Leute auf ihre Eignung für Lehrberufe oder bestimmte Betriebe getestet. Dabei können auch Anforderungsprofile von Betrieben im Testverfahren berücksichtigt werden. Das Besondere:
Ein Stärkendiplom zeigt auf, welche Talente im Jugendlichen stecken. "Solche Testzentren müssen österreichweit eingeführt und vom Bund gefördert werden", fordert Scheichelbauer abschließend. (US)

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