NR Buchmayr: Fachhochschulen benötigen endlich einen Ausbau- und Finanzierungsplan

Vorgehensweise der Fachhochschulkonferenz verständlich

Wien (OTS/SK) - "Die Fachhochschulen benötigen eiligst einen Ausbau-und Finanzierungsplan, ohne diese versinken im schlimmsten Fall die Fachhochschulen in zwei Jahren im Chaos. Minister Töchterle muss sich der Sache so rasch wie möglich annehmen, noch in dieser Gesetzgebungsperiode benötigen die Fachhochschulen einen Ministerratsbeschluss. Der Minister kennt die Problematik, denn die Fachhochschulen brauchen eine Vorlaufzeit von zwei Jahren. Wenn sie jetzt keine Vorgabe seitens des Ministeriums bekommen steht bald die Ausbildung auf den Fachhochschulen Kopf." Mit diesen Worten appelliert der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Buchmayr, Mitglied des Wissenschaftsausschusses, an Minister Töchterle seinen Pflichten nach zu kommen. ****

"Die Ausbildungsmöglichkeiten im tertiären Sektor müssen weiter ausgebaut werden. Es zeigt sich aber deutlich dass mit den budgetären Möglichkeiten der Handlungsspielraum eng ist. So unterstütze ich ausdrücklich den Ausbau der Universitäten, muss aber in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Errichtung der Med-Uni Linz nicht als Allheilmittel verstanden werden kann. Das Gesamtpaket ist wichtig. Wenn eine Med-Uni in Linz kommt, dann muss auch eine Möglichkeit für junge Menschen geschaffen werden ihren Turnus in Oberösterreich zu absolvieren. Die "Gesundheitsreform" des Landeshauptmannes Pühringer haben die Hospitäler auf Tageskliniken reduziert. An eben diesen Tagesklinken ist eine Turnusausbildung nun nicht mehr möglich. Mit der Med-Uni in Linz alleine ist also der Ärztemangel nicht behoben, gerade auf dem Land nicht." Mit diesen Worten weist Buchmayr auf seine vorhergehende Aussagen hin:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130404_OTS0181/buchmayr-medu
ni-linz-alleine-ist-kein-qualitaetskriterium

"Deshalb möchte ich betonen, dass ich die Vorgehensweise der Fachhochschulkonferenz verstehe wenn sie ihre Zusage zur Med-Uni Linz mit dem Ausbau- und Finanzierungsplan verknüpfen. Es geht nicht darum die Med-Uni Linz zu verhindern. Aber es muss klar sein, dass andere wissenschaftliche Einrichtungen und Ausbildungsstätten nicht außer Acht gelassen werden." so Buchmayr abschließend. (Schluss) sn/mp

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