Darabos zu Insolvenzentgeltfonds: Kürzungen sind Angriffe auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

SPÖ kämpft um jeden Arbeitsplatz - ÖVP vertritt nur Banken, Millionäre und Spekulanten

Wien (OTS/SK) - Vehement sprach sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos gegen die heute wieder von der ÖVP geforderte Kürzung des Insolvenzentgeltfonds aus. "Das ist unverantwortlich", sagte Darabos. "In Zeiten, wo es darum geht, Pleiten wie die der Alpine Bau oder Dayli mit tausenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu bewältigen, Kürzungen des Insolvenzentgeltfonds in den Raum zu stellen, ist ein Angriff auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und kein Beitrag zu sinnvollem politischen Krisenmanagement", erklärte Darabos. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer betonte, dass eine Senkung der Beiträge nur zulasten der Ansprüche der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen würde. "Während sich Bundeskanzler Werner Faymann und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer als Vertreter der Interessen der von der Mega-Insolvenz Alpine-Bau Betroffenen sehen, rückt die ÖVP neuerlich mit der Idee aus, den Insolvenzentgeltfonds zu schmälern." ****

"Dieses Ansinnen der Kürzungen der Beiträge zum Insolvenzentgeltfonds passt in den konstanten Zick-Zack-Kurs der ÖVP-Performance. Hatte ÖVP-Chef Spindelegger noch vor zwei Wochen in der ORF-Pressestunde erklärt, dass die Beiträge des Fonds nicht gekürzt würden, ist heute schon wieder alles ganz anders", bemerkte Darabos und fuhr fort: "Die VP geht offenbar nach dem Konrad Adenauer zugeschriebenen Zitat 'Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern' vor und sieht sich in erster Linie als Vertreterin der Interessen der Banken, Millionäre und Spekulanten." (Schluss) up/ps

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