Karlheinz Töchterle: Sub Auspiciis ehrt und fördert glänzende Exzellenz

Wissenschaftsminister präsentiert Entwurf für Neugestaltung des Ehrenrings

Wien (OTS) - "Die Sub Auspiciis-Auszeichnung ist eine der elitärsten Auszeichnungen die wir haben, um glänzende Studienkarrieren zu prämieren. Wer diesen Ring erhält, hat schon in jungen Jahren einen außergewöhnlichen Weg hinter sich, den wir weiter fördern wollen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle anlässlich der heutigen Präsentation des Entwurfs für den neuen Sub Auspiciis Ehrenring. Zum sechzigjährigen Bestehen der Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten wurde im vergangenen Jahr seitens des BMWF die Initiative zu einem neuen Ring gestartet. Neben der sichtbaren Anerkennung erhalten die ausgezeichneten Personen ein Exzellenzstipendium in der Höhe von 9.000 Euro. Diese Mittel können für eine Laufzeit von zwei Jahren unter anderem für wissenschaftliche Vorträge und Kongresse verwendet werden.

Zahlreiche Studierende sind dem Aufruf, einen Entwurf für einen neuen Ring einzureichen, gefolgt. Die Fachjury hat sich letztlich für die Arbeit der Industrial Design Studentin Julia Obermüller von der Universität für angewandte Kunst Wien entschieden. Der Entwurf basiert auf einer Abwandlung eines Möbiusbandes. Fünf Bänder bilden ein Fünfeck, welches als Möbiusschleife verdreht wird. Das Spruchband sowie der Bundesadler sind in jeweils eines der Bänder eingraviert, der Bindenschild mit Diamanten und Rubinen besetzt. Die Jury hob die schlichte Eleganz des Entwurfes hervor, welche in der Tradition der bisherigen Ehrenringe steht, diese aber in einer zeitlos modernen Form weiter entwickelt. Neben der Siegerin, durften auch der Zweit-und Drittplatzierte ihre Entwürfe der Öffentlichkeit präsentieren. Mit Kristof Retezár wurde ein weiterer Student der Angewandten in Wien prämiert, auf den dritten Platz wählte die Jury den Entwurf von Nora Welther, die an der Akademie der bildenden Künste studiert.

Preisträgerin Julia Obermüller
Geboren 1987 in Mödling, nach der Matura Besuch des Kollegs "Druck-und Medientechnik" an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt, danach Arbeit in einer Druckerei, seit 2010 Studium der Studienrichtung Industrial Design bei Univ.-Prof. Piola an der Universität für angewandte Kunst. Sie ist Bezieherin eines Selbsterhalterstipendiums, seit einem knappen Jahr Mutter eines kleinen Sohnes und trotz der Mehrfachbelastung äußerst engagiert im Studium und überdies Studentenvertreterin in der Studienkommission.

Voraussetzungen für die Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae sind ein sehr guter Erfolg der oberen Klassen einer "mittleren Lehranstalt", eine mit Auszeichnung an einer "mittleren Lehranstalt" abgelegte Reifeprüfung, beste Prüfungsergebnisse in allen Gegenständen, im Universitätsstudium das Absolvieren aller "strengen Prüfungen (Rigorosen)" zur Erwerbung des Doktorgrades, die Bewertung der einschlägigen Dissertation jeweils mit Auszeichnung und keine Überschreitung einer durchschnittlich normalen Studiendauer sowie die Vorgabe, "sich durch sein Verhalten sowohl an der Hochschule als auch außerhalb derselben als auszeichnungswürdig erwiesen" zu haben. Diese Voraussetzungen haben seit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes mehr als 1000 Absolventinnen und Absolventen erfüllt. Darunter der Rektor der Universität Wien Dr. Heinz Engl, der Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Dr. Helmut Denk, der Mathematiker Dr. Rudolf Taschner, die Friedensforscherin Dr. Hildegard Goss-Mayr, der Rektor der Fachhochschule Campus Wien Artur Mettinger und viele mehr.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressesprecher: Felix Lamezan-Salins
Tel.: +43 1 531 20 9027
mailto: felix.lamezan-salins@bmwf.gv.at
www.bmwf.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWF0001