Bundeskanzler Faymann: Investitionen in der Bauwirtschaft rechtzeitig sicherstellen

Bundeskanzler und Sozialminister besuchen ehemalige Alpine Baustelle

Wien (OTS) - "Es ist Aufgabe der Politik, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten rasch zu handeln, um Arbeitsplätze abzusichern und die Konjunktur wieder in Gang zu bringen. Gerade in der Bauwirtschaft, einem Schlüsselbereich, müssen Investitionen rechtzeitig sichergestellt werden, um auf längere Sicht Vertrauen aufzubauen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Dienstag, beim Besuch einer ehemaligen Baustelle der Alpine Bau GmbH im 22. Wiener Gemeindebezirk. Gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer traf Faymann die ehemaligen Alpine-Mitarbeiter, die nun von der Firma Habau übernommen wurden, und überzeugte sich vor Ort von der Fortführung der Arbeiten. Errichtet wird ein neues Hochregallager für das Pharmaunternehmen Baxter, das damit sein Logistikzentrum erweitert.

"Die Bundesregierung hat mit dem Konjunkturpaket eine wichtige Grundlage gelegt, um den Motor der Bauwirtschaft für die nächsten Jahre zu stärken. Mit zusätzlichen 500 Millionen Euro jährlich und den 4,5 Milliarden Euro an bisher schon geplanten Investitionen der öffentlichen Hand, kommen wir auf Investitionen von insgesamt fünf Milliarden Euro pro Jahr, die in Bereiche wie Schulbau, Hochwasserschutz oder Pflegeeinrichtungen fliesen werden", so Faymann. Gleichzeitig müssten aber auch Maßnahmen gesetzt werden, die sofort Hilfe für Betroffene bringen: "Es ist uns gelungen, die betroffenen Lehrlinge rasch unterzubringen. Und rund die Hälfte der Alpine-Beschäftigten konnten bis dato schon von anderen Firmen übernommen werden", sagte der Kanzler.

"Gerade in einem Land wie Österreich, mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der EU und der zweithöchsten Wirtschaftsleistung pro Kopf müssen wir aktiv daran arbeiten, dass dieses hohe Wohlstandniveau erhalten bleibt und alle daran teilhaben können. So war es auch wichtig, dass wir vergangene Woche die Schwerarbeiterverordnung angepasst haben. Das damit geschaffene Überbrückungsmodell bringt für schwer arbeitende Bauarbeiter einen leichteren Übergang in die Pension", erklärte Faymann.

"Es ist wichtig, dass wir niemanden im Stich lassen und zeigen, dass es uns um jede einzelne Baustelle und jeden einzelnen Arbeitsplatz geht", so der Bundeskanzler abschließend.

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