Stronach/Markowitz: Karl muss nach neuerlichem Missbrauchsfall in Jugendgefängnis sofort handeln

"Offenbar nur Spitze des Eisbergs"

Wien (OTS) - Team Stronach Jugendsprecher Stefan Markowitz fordert angesichts des bekannt gewordenen zweiten Falles einer Vergewaltigung eines Jugendlichen in einer Justizanstalt ÖVP-Justizministerin Karl zum sofortigen Handeln auf. "Karl hat einen tragischen Missbrauchsfall in der Justizanstalt Josefstadt als Einzelfall verharmlost und will offenbar weitere Fälle vertuschen. Das ist ein Skandal. Ich erwarte mir von Karl, dass sie endliche Maßnahmen setzt, damit so etwas nie mehr passiert. Andernfalls ist Karl rücktrittsreif."

Markowitz verweist auf die Aussagen der Anwältin jenes 14jährigen Buben, der in der Justizanstalt Josefstadt missbraucht wurde. Diese spreche im Falter von einem "System der Demütigung" und "erniedrigender Behandlung". "Jeder Gefängnisinsasse hat Recht auf eine menschenwürdige Behandlung. Aber gerade Jugendliche, die eine Straftat begangen haben, benötigen viel Feingefühl, damit sie auch Zukunftschancen nach der Haft haben", betont der Team Stronach Jugendsprecher.

"Es ist zu befürchten, dass es sich nur um die Spitze des Eisbergs handelt und solche schrecklichen Fälle in österreichischen Haftanstalten regelmäßig passieren. Das ist ein Justizskandal ersten Ranges und die Justizministerin trägt die Verantwortung dafür", so Markowitz, der volle Aufklärung fordert.

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