Spindelegger: Fitness-Programm für Österreich – Mehr Wachstum für Wohlstand

Wirtschaft mit Reformideen von "Unternehmen Österreich 2025" ankurbeln – Drei große Schritte: Entlastung, Entfesselung, Export – Absage an neue Steuern

Wien, 9. Juli 2013 (ÖVP-PD) "'Unternehmen Österreich 2025' hat ein Fitness-Programm für unser Land erarbeitet, das sich sehen lassen kann. Damit bleibt Österreich fit für die Zukunft", sagt Vizekanzler Michael Spindelegger zur ökonomischen Bewertung des Gesamtkonzepts "Unternehmen Österreich 2025" durch das Wirtschaftsforschungsinstitut Eco Austria und betont die
Wichtigkeit der Reformideen. Das Programm soll unserem Land helfen, gesund zu werden, so der Vizekanzler. "Ein saniertes Budget ist die Grundvoraussetzung für die Zukunft", so der Vizekanzler. Aber auch zum Erhalt der Fitness Österreichs soll das Programm etwas beitragen. Deshalb betont Spindelegger: "Nein zu neuen Steuern und Belastungen. Denn wer den Sanierungspfad verlassen will und immer neue Steuern fordert, spielt leichtfertig mit der Zukunft Österreichs!" ****

Hauptaugenmerk legt Michael Spindelegger vor allem auf "die
drei E – Entlastung, Entfesselung und Export". Beim Punkt Entlastung betont der Vizekanzler vor allem die Notwendigkeit der Senkung der Staatsquote auf unter 45 Prozent, die Vereinfachung des Steuersystems und die Möglichkeit einer Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft. "Das ist für Investitionen der Zukunft ein Muss!" Denn Banken, so Spindelegger, lassen mittelständische Unternehmen oft hängen.

"Unternehmen sollten den Fokus auf das eigentliche Geschäft legen und nicht auf die Dokumentation", unterstreicht Spindelegger die Bedeutung einer Entfesselung der Wirtschaft. Er setzt sich für die Schmälerung der Bürokratie für Unternehmen, aber auch in der Europäischen Union ein. Weiters sind dem Vizekanzler das Thema Arbeitszeitflexibilisierung und Mitarbeiterbeteiligung ein
Anliegen. Vor allem zweiteres sieht er als wichtigen "Motivationsfaktor für Arbeitnehmer und einen Weg zu mehr Erfolgen der Unternehmen". Das beweisen Erfahrungen aus anderen Ländern, so Spindelegger.

Der dritte Punkt, eine Exportoffensive, soll dazu beitragen,
die Marke Österreich international besser zu präsentieren. Zudem müsse mehr in Forschung und Innovation investiert werden, um unser Land international zu positionieren. Daneben sollen neue Märkte erschlossen werden. "Dazu tragen die Verhandlungen zu einer Freihandelszone zwischen EU und USA einen wichtigen Teil bei, denn hier geht es um relevante Größen, die uns alle betreffen", so Spindelegger. Auch eine Ausdehnung des Handels mit Japan ist geplant. In Österreich müsse es einen Fokus auf eine Re-Industrialisierung geben, betont der Vizekanzler: "Wir müssen unseren Industriestandort anders bewerten. Deshalb brauchen wir ein klares Bekenntnis der Regierung zur Re-Industrialisierung."

Für Spindelegger ist, wie auch für die Experten von "Unternehmen Österreich 2025" und Eco Austria, die Angleichung des faktischen Pensionsantrittsalters an das gesetzliche eine wichtige Maßnahme, denn "damit wäre dem Land auf lange Sicht schon sehr geholfen. Ziel muss es sein, die Menschen länger in Beschäftigung zu halten und Arbeitsplätze für die Zukunft zu schaffen. Längeres Arbeiten muss attraktiv werden, dazu braucht es die richtigen Rahmenbedingungen. Wir können auf die Erfahrung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht verzichten", betont Spindelegger. "Wir setzen uns daher für die richtigen Rahmenbedingungen ein und werden nicht nur bestehende Maßnahmen und Programme beibehalten, sondern auch neue schaffen und weiter ausbauen."

Abschließend stellt Spindelegger klar: "Wir haben über 700 Vorschläge auf dem Tisch – alle eingebracht und bewertet von über 200 Experten. Wenn wir uns in der nächsten Regierungsperiode daran halten, können 420.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Für mehr Unternehmen in Österreich, für mehr Arbeitsplätze und damit auch mehr Wohlstand."

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