Leitl: Zielgerichtete Maßnahmen für mehr Wettbewerbsfähigkeit setzen!

Umfassende Umsetzung und rasche Dotierung der FTI-Strategie nötig - Reformanstrengungen im Pensions- Sozial- und Verwaltungsbereich erhöhen

Wien (OTS/PWK520) - "Österreich darf in internationalen Vergleichsrankings nicht noch weiter zurückfallen. Unser Ziel ist nicht eine mittelmäßige Performance, sondern unser Ziel sind die Top-Ten. Denn je mehr wir an Boden verlieren, desto schwieriger wird es für unsere Wirtschaft, Terrain gut zu machen. Daher gilt: Wir benötigen zielgerichtete Maßnahmen mit dem klaren Ziel, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern", betonte heute, Dienstag, der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl. So rutschte Österreich zuletzt im Global Innovation Index von Rang 22 auf Platz 23. Die WKÖ drängt daher auf eine klare Dotierung und umfassende Umsetzung der FTI-Strategie des Bundes. "Die Maßnahmen hierzu liegen alle am Tisch. Die künftige Bundesregierung muss die Zukunftsbereiche unseres Standortes ausreichend dotieren. Gleichzeitig gilt es auch die Agenden zwischen den betroffenen Ministerien bestmöglich zu akkordieren", so Leitl.

Die Kritik, dass Österreich die guten Innovationsvoraussetzungen nur unzureichend ausnutze, sei irritierend, dies müsse aber genau analysiert werden. Im Bereich der Jungunternehmer und Firmengründungen weise Österreich nämlich im internationalen Vergleich über eine der höchsten Überlebensraten auf. Das bedeutet, dass nach 5 Jahren noch immer 7 von 10 neuen Unternehmen am Markt tätig sind und damit Arbeitsplätze sichern und schaffen. Im Hinblick auf verfügbares Risikokapital für innovative Unternehmen verweist Leitl auf die bestehende Forderung nach einem Beteiligungsfreibetrag für Business Angels und weitere Verbesserungen bei Finanzierungsformen wie "Crowd Funding".

Generell sei aber in den Wettbewerbsrankings ein negativer Trend erkennbar. Der WKÖ-Präsident verweist dabei auf die Schweiz und Schweden, die zuletzt in den diversen Wirtschaftsvergleichen wiederholt punkten konnten. Bei diesen Ländern sei "Spielraum für Zukunftsinvestitionen" vorhanden und der Wille, echte Reformen umzusetzen, die schlussendlich dem Standort und damit Wachstum und Wohlstand zu Gute kommen. "Auch Österreich muss seine Hausaufgaben machen, gerade was den Pensions- und Sozialbereich sowie die Bürokratie und Verwaltung anbelangt. Wir müssen uns im Staatsbudget mehr auf Zukunftsinvestitionen konzentrieren", so der WKÖ-Präsident abschließend. (us)

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