Raus aus der Umfragen-Falle: Menschen vor dem "Pranger" schützen

FSG BMHS fordert Stopp von Abstimmungen zu Arbeitsrechten.

Wien (OTS/ÖGB) - Aktuell finden verstärkt Umfragen, Abstimmungen und Online-Votings zur Arbeitszeit von Lehrerinnen und Lehrern statt. Dieses Spiel ist für alle betroffenen Personen unwürdig und ist zutiefst abzulehnen. Mit billiger Polemik werden die Arbeitsrechte in einer öffentlichen Anklage angeprangert.

Der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS), Heinrich Himmer, sagt dazu deutlich: "Stoppt die öffentliche Neiddebatte zu einem ganzen Berufsstand. Niemand möchte, dass über die eigenen Rechte in einem öffentlichen Tribunal abgestimmt wird."

Es entsteht der Eindruck, als könnte jede Person über die Arbeit anderer Menschen urteilen und dadurch auch ein Urteil fällen. Viele Generationen haben in harten Auseinandersetzungen erreicht, dass die Regeln jedoch in Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern vereinbart werden.

Himmer fordert: "Das Ausspielen von Gruppen muss aufhören. Wer Veränderung will, muss diese argumentieren. Kein Mensch darf an den Pranger gestellt werden."

Rückfragen & Kontakt:

Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter/innen
Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS)

Mag. Heinrich Himmer
Tel.: 0676/5313242
heinrich.himmer@fsgbmhs.eu

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