Zweiter Bauteil des Technologiezentrums Wieselburg-Land eröffnet

Bohuslav: Wichtiger Partner im Aufbau des Technologielandes

St. Pölten (OTS/NLK) - Die zweite Ausbaustufe des Technologiezentrums Wieselburg-Land (TZWL) wurde gestern, Montag, 8. Juli, von Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und vom Präsidenten der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, Ök.-Rat Ing. Hermann Schultes, eröffnet. "Wieselburg ist seit Februar 2013 neben Krems, Tulln und Wiener Neustadt der vierte Technopolstandort des Landes Niederösterreich und ein wichtiger Partner im Aufbau des Technologielandes. Seit dem Start des Technopolprogramms wurden im ganzen Land bereits 123 Forschungsprojekte mit einem gesamten Projektvolumen von rund 146 Millionen Euro initiiert und umgesetzt. Insgesamt arbeiten rund 1.280 Forscherinnen und Forscher an den vier Technopolstandorten", bilanzierte Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Seit der Eröffnung des Technologiezentrums Wieselburg-Land im Jahr 2009 hat sich der Standort zum Technologiemotor des Mostviertels entwickelt. Mit dem Unternehmen "Bioenergy 2020+" lagen die Forschungsschwerpunkte bisher auf dem Gebiet der Biomassefeuerungen, der Kraft-Wärmekopplung für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie auf der Entwicklung von Biobrennstoffen wie z. B. Pellets. Mit dem Ausbau des TZWL zogen nun das Futtermittellabor Rosenau, eine Serviceeinrichtung der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer, und das Unternehmen "Erneuerbare Energie Consulting GmbH (EEC)" in das Technologiezentrum ein. Insgesamt arbeiten im TZWL nun 60 Personen, wobei zehn hochqualifizierte Arbeitsplätze auf das Konto des neuen Mieters, Futtermittellabor Rosenau, und zwei weitere auf die "Erneuerbare Energie Consulting GmbH (EEC)" gehen. Errichtet wurde der 1.400 Quadratmeter große Zubau von der TZWL GmbH, einer Gesellschaft der ecoplus und der Gemeinde Wieselburg-Land, um rund 3,6 Millionen Euro.

Das Futtermittellabor Rosenau führt seit 1978 schnell und flexibel Futteranalysen durch, um den österreichischen Landwirtinnen und Landwirten Informationen und Grundlagen zur Futtermittelzusammenstellung zu geben. Damit wird eine wirtschaftliche und umweltverträgliche Nutztierhaltung ermöglicht. "Wir haben uns für den Standort Wieselburg entschieden, um vorhandene Infrastruktur und Synergien optimal zu nutzen. Indem wir den neuen Standort in die unmittelbare Umgebung unserer Mitarbeiter verlegen, zeigen wir auch, dass wir für unsere Angestellten ein berechenbares Unternehmen sind", sagte dazu Hermann Schultes.

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