FPÖ-Schratter: Identitätsdaten von Asylwerbern sind genauer zu überprüfen

Aktueller Fall zeigt Lücken im System auf - Landeshauptmann Kaiser ist gefordert, für entsprechende Konsequenzen Sorge zu tragen

Klagenfurt (OTS) - Im Zusammenhang mit den 17 Asylwerbern, welche sich unter falscher Identität Asyl und Sozialleistungen erschlichen haben, sieht die freiheitliche Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter den zuständigen Referenten Landeshauptmann Peter Kaiser in der Pflicht. "Der Landeshauptmann ist aufgefordert für Klarheit in dieser Causa zu sorgen und in diesem Fall mit entsprechenden Konsequenzen zu antworten", sagt Schratter. Insbesondere wäre die Einrichtung einer Sonderkommission im Bereich Asylrecht von Nöten. "Ein derartiger Missbrauch von Gastfreundschaft ist zu ahnden", so die freiheitliche Landesparteisekretärin weiter.

Durch Angabe der falschen Identität bzw. des falschen Alters würden sich viele Asylwerber bei der Antragsstellung im Erstaufnahmezentrum bessere Chancen für die Erlangung des Asylstatus erhoffen. "Hier muss Kaiser für eine Verschärfung der Kontrollen eintreten, um einen möglichen Betrug bzw. Missbrauch bei der Auszahlung von Sozialleistungen bereits im Keim zu ersticken", so Schratter.

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