SP-Spitzer zu Petrovic: "Stadt Wien immer gesprächsbereiter und fairer Partner des Wiener Tierschutzvereins"

Stadt Wien hat Leistungsvertrag über-erfüllt, Zahlungen verdoppelt und dem WTV attraktives Grundstück in Vösendorf angeboten!

Wien (OTS/SPW-K) - "Das Wohl der Tiere steht für die Stadt Wien im Vordergrund. Daher arbeitet die Stadt intensiv an einer Lösung der Betreuung der herrenlosen und entlaufenen Tiere nach Aufkündigung des Leistungsvertrages durch den Wiener Tierschutzverein", kommentiert der Wiener SPÖ-Tierschutzsprecher Gerhard Spitzer die Aussagen des WTV. Dabei sei es mehr als seltsam, dass der WTV über die Medien ausrichtet, was er will, für ein persönliches Gespräch aber seit einer Woche nicht zur Verfügung steht. Faktum ist, dass die Stadt Wien immer gesprächsbereit ist und all die Jahre den Vertrag mit dem WTV erfüllt hat. "Der Vertrag mit dem WTV läuft nach Kündigung durch den WTV mit 1. Jänner 2014 ab. Diesen hat die Stadt immer penibel erfüllt, die Zahlungen haben sich seit 2007 nahezu verdoppelt", so Spitzer. Wurden im Jahr 2007 rund 461.000 Euro an den WTV bezahlt, waren es im Jahr 2012 schon 865.000 Euro. Alle laufenden Kostenersätze wurden wertgesichert und dementsprechend angepasst. Anpassungen erfolgten demnach in den Jahren 2005, 2010 und 2012.

Zusätzlich zu den Zahlungen aus dem genannten Leistungsvertrag gibt es freiwillige Zusatzleistungen von Seiten der Stadt in der Höhe von 71.000 Euro im Jahr. Im Jahr 2010 konnte durch eine einmalige Hilfe in der Höhe von 300.000 Euro die drohende Sperre von Betriebsteilen des Wiener Tierschutzvereins erfolgreich abgewendet werden. "Und zu dem von der Stadt Wien bereits im Jänner 2012 (!) angebotenen Grundstück gibt es auch noch kein offizielles Feedback von Seiten des WTV, wobei das Grundstück alle Anforderungen des WTV erfüllt: Es ist 30 000 Quadratmeter groß, liegt in Vösendorf, ist öffentlich angebunden und hat keine Altlasten", wundert sich Spitzer über die Vorgangsweise des WTV.

Was die vom WTV immer wieder ins Treffen geführten Zahlungen für die Betreuung der Tiere betrifft, so werden diese nach dem Leistungsvertrag entsprechend den Tagen des tatsächlichen Aufenthalts der Tiere abgegolten. Nach Ende dieser Frist fällt zusätzlich eine Abschlagszahlung in der Höhe von 30 Tagen an, d.h. für die viele Tiere werden x-Tage Aufenthalt plus 30 Tage bezahlt. Selbst bei vom Hundeführschein betroffenen Tieren konnte ein Großteil nach eigenen Angaben des WTV innerhalb dieser Frist weitergegeben werden. Und nur um eine Relation herzustellen: Wurden vor Inkrafttreten des Hundeführscheins im Monat rund 17 Listenhunde im Tierschutzverein abgegeben, waren es nach 2010 - also nach Inkrafttreten der gesetzlichen Regelungen - 13 im Monat.

"Uns geht es als Stadt Wien um die bestmögliche Versorgung von herrenlosen, entlaufenen und beschlagnahmnten Tieren - das ist unsere gesetzliche Verpflichtung und die erfüllen wir natürlich - wie die Lösung nach dem Jahreswechsel ausschaut, ist noch offen. Wie gesagt, wir sind gesprächsbereit, aber bislang hat noch keiner vom WTV das Gespräch mit der Stadt Wien gesucht", so Spitzer. "Und eines ist auch klar: Während alle anderen Auftragnehmer und Subventionsnehmer der Stadt in Zeiten der wirtschaftlich angespannten Zeiten mit gleichviel oder weniger Geld auskommen müssen, ist es schwer nachvollziehbar, warum der WTV angesichts der ohnehin durch die Indexierung erfolgte Erhöhung der Zahlungen künftig noch mehr Geld bekommen soll", so Spitzer abschließend.

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