FPÖ-Schratter: Neues Landes-Logo als Abbild der Links-Koalition

Das Umfärben geht weiter und kostet dem Steuerzahler 35.000 Euro - Werden als nächstes Abteilungsleiter ausgewechselt?

Klagenfurt (OTS) - "Das heute, Montag, von Landeshauptmann Peter Kaiser präsentierte neue Corporate Design des Landes Kärnten ist ein Abbild der derzeitigen Situation im Land und trifft mitten ins Schwarze". Mit diesen Worten kommentiert die freiheitliche Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter eine weitere Umfärbeaktion der Links-Koalition. "Damit hat Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Stillstand-Koalition nun den Vogel abgeschossen. Inmitten einer Wirtschaftskrise, in welchen Firmenschließungen und Konkurse am täglichen Programm stehen, ist die Präsentation eines neuen Landes-Logos, als offiziellen Stempel der Links-Koalition, fehl am Platz und zu verurteilen", betont Schratter.

In Anbetracht der Tatsache, dass die ersten 100 Tage dieser Koalition nur der Umfärbung des Landes und der systematischen Vernichtung freiheitlicher Politik dienten, müsse man sich die Frage stellen, ob dies nun bis zur Nationalratswahl im Herbst so weiter fortgeführt werde. "Wenig Inhalt, keine Perspektive für das Land, Parteipolitik im Vordergrund", fasst Schratter zusammen.

Der gebetsmühlenartige Ruf der Koalition nach Kürzungen in allen sozialen Bereichen stehe auf der einen Seite, die um 25 Millionen Euro höhere Nettoneuverschuldung des Landes durch das Schaunig-Budget und Aufwertung von SPÖ-Referaten sowie Umfärbeaktionen auf der anderen. "Ob in Zeiten notwendigen Sparens ein neues Logo für 35.000 Euro notwendig ist, soll sich Kaiser selbst fragen und dann den Kärntnerinnen und Kärntnern mitteilen, wieso Leistungen wie der Teuerungsausgleich oder das Jugendstartgeld gestrichen worden sind", erklärt Schratter.

Interessant dürfe laut Schratter auch die von der Links-Koalition geplante Umstrukturierung der Kärntner Landesverwaltung werden. So sollen die zehn Kompetenzzentren wieder auf 15 Abteilungen erweitert werden. "Wie man hört, haben sich bisherige Abteilungsleiter neu zu bewerben", informiert Schratter. Man dürfe gespannt sein, ob diese Maßnahme nicht bloß dazu diene, ungeliebtes Führungspersonal loszuwerden und durch politisch Genehmeres zu besetzen.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001