Griechenland - Stronach/Lugar: SPÖ/ÖVP wollen Ausmaß des Desasters bis nach der Wahl vertuschen

Wien (OTS) - "Deutschland und Österreich versuchen offenbar, die Auszahlung der nächsten Kredittranche an Griechenland in der Höhe von acht Milliarden Euro bis nach den Wahlen im September hinauszuzögern, um sich nicht jetzt für die weitere Steuergeldverschwendung rechtfertigen zu müssen. Nach der Wahl wird man dann die Bombe platzen lassen und das wahre Ausmaß des Griechenland- beziehungsweise Eurodesasters sichtbar werden", warnt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar aktuelle Meldungen zufolge, wonach die Gelder "später" und "in Raten" fließen sollen.

Für Lugar ist das Argument der "Reformanstrengungen" Griechenlands reine Augenauswischerei. "Niemand glaubt ernsthaft, dass die griechische Regierung die von der Troika geforderten Reformen auch nur ansatzweise umsetzen wird und kann. Griechenland war seit Beginn der Krise ein Konkursfall und die Rettungsmaßnahmen der EU haben dem Land und dem griechischen Volk nichts gebracht, sondern es nur weiter in den Abgrund getrieben."

Lugar fordert Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger auf, den Bürgern noch vor den Wahlen reinen Wein einzuschenken. "Das Team Stronach steht für Wahrheit, Transparenz, Fairness und die Bürger haben das Recht zu erfahren, was mit ihrem Steuergeld nach den Wahlen passieren wird und wie viele Milliarden sie noch für konkursreife EU-Länder zahlen müssen."

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