- 07.07.2013, 15:00:55
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Kanzlertour 2013 in Salzburg - BK Faymann: Chancen für Jugend und geringe Arbeitslosigkeit sind Erfolge der Sozialdemokratie
Entlastung für Arbeitnehmer, Millionäre müssen gerechten Beitrag leisten
Utl.: Entlastung für Arbeitnehmer, Millionäre müssen gerechten
Beitrag leisten =
Wien (OTS/SK) - "Es braucht eine starke Sozialdemokratie in Europa,
Österreich und Salzburg. Nur Dank uns gibt es eine starke
Mittelschicht und Chancen für die Jugend. Gemeinsam sorgen wir für
mehr Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Fairness", stellte
Bundeskanzler Werner Faymann heute, Sonntag, in Salzburg klar, wo die
Kanzlertour Station machte. Unter den Gästen waren der
geschäftsführende Landesparteivorsitzende der SPÖ, Walter Steidl
sowie SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. ****
Österreich habe es trotz der Krise geschafft, sich im
internationalen Vergleich zu behaupten. Eine kürzlich präsentierte
Studie habe gezeigt, dass Österreich das zweithöchste
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf habe, damit habe Österreich
mittlerweile auch Deutschland überholt. Die Finanztransaktionssteuer,
vermögensbezogene Steuern und die Bankenabgabe seien dringend
notwendige Mittel, um einen hohen Lebensstandard für Alle weiter zu
garantieren. "Es kann nicht sein, dass Bäcker und Fleischhauer mehr
Steuern zahlen als so mancher große Konzern, der sein Geld in
Steueroasen anlegt", sagte der Kanzler.
Zudem habe Österreich die geringste Arbeitslosigkeit und mit die
höchste Jugendbeschäftigung in ganz Europa. Ein Grund hierfür sei das
duale Ausbildungssystem, welches der Kanzler bei einem Gipfel vor 18
Regierungschefinnen und -chefs in Berlin vorstellte. Zudem sei es
wichtig, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen und den Weg der
Sozialpartnerschaft zu gehen. "Das macht die Sozialdemokratie aus,
die dafür kämpft, dass es Arbeit gibt, von der man Leben kann und
dass alle Menschen die gleichen Chancen bekommen", machte Faymann
klar. Der Kanzler erinnerte an die Zeit der schwarz-blauen Regierung,
wo es trotz Hochkonjunktur den höchsten Arbeitslosenstand gab. "Uns
ist dieses Land zu schade, um es noch einmal einer schwarz-blauen
Regierung zu überlassen", appellierte der Bundeskanzler.
Ohne die Sozialdemokratie in Europa sehe vieles anders aus. Eine
sozialdemokratische Regierung garantiere Chancengleichheit für alle
Menschen. Das beinhalte, so Bundeskanzler Faymann, ein gutes
öffentliches Bildungssystem, ein faires Gesundheitssystem und ein
gerechtes Pensionssystem. "Wir machen diese Leistungen nicht vom
Kontostand abhängig. Jedes Kind hat die beste Bildung, jeder ältere
Mensch nach harter Arbeit eine gerechte Pension und bei Bedarf eine
hervorragende Pflege verdient. Hier haben wir hohe Standards, wir
wollen diese aber weiter verbessern. Es braucht mehr
Kinderbetreuungsplätze, einen Ausbau der mobilen Pflege und weitere
Investitionen ins Gesundheitssystem", machte der Kanzler klar.
Der Kanzler zeigte sich zuversichtlich über den Erfolg und die
Stärke der Salzburger SPÖ in Blickrichtung Nationalratswahlkampf:
"Nach einer Niederlage wieder aufstehen und Kräfte sammeln, das ist
typisch sozialdemokratisch. Wir lassen uns nicht unterkriegen.
Gemeinsam sind wir nicht zu schlagen!"
Im Rahmen der Kanzlertour reist Faymann durch alle neun
Bundesländer. Bisherige Stationen sowie Fotos sind
aufwww.kanzlertour.at zu finden. (Schluss) sn
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