Peter Mayer: Mehr Auflagen für weniger Einkommen geht nicht!

Abschiedsrede des ÖVP-Abgeordneten im Nationalrat

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Lebensmittel werden in Österreich in bester Qualität und auf hohem Niveau von unseren Bäuerinnen und Bauern produziert. Mit diesem Hinweis auf die Leistungen der heimischen Landwirtschaft verabschiedet sich heute, Freitag, der ÖVP-Abgeordnete Peter Mayer in seiner wohl letzten (regulären) Rede im Plenum des Nationalrates. Peter Mayer wurde 2008 in den Nationalrat gewählt. Als Mitglied im Umwelt-, Wissenschafts- und Forschungsausschuss engagierte sich der ÖVP-Nationalrat vor allem für die Weiterentwicklung und Förderung von erneuerbaren Energien sowie als Bauernbund-Abgeordneter für den Erhalt der produzierenden Landwirtschaft.

"Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft ist immer eine sensible Angelegenheit", erinnert Mayer in seiner Plenarrede an das umfangreiche Pflanzenschutzmittelgesetz. "Wenn es aber neue Erkenntnisse gibt oder ein begründeter Verdacht auf Gesundheitsgefährdung besteht, dann muss natürlich reagiert werden", begründet der ÖVP-Abgeordnete seine Zustimmung zur Einschränkung des Mitteleinsatzes von Neonicotinoiden und Glyphosaten.

Bäuerliche Produktion ist nachhaltig

Es gibt ein Bekenntnis zur nachhaltigen Produktion in der Landwirtschaft, die sich in verschiedenen Bereichen deutlich von anderen Staaten unterscheidet. Der ÖVP-Abgeordnete nennt in diesem Zusammenhang die Gentechnikfreiheit auf unseren Feldern, die gentechnik-freie Fütterung im Milch- und Fleischbereich, den hohen Anteil an Biobetrieben und eine rege Teilnahme von konventionellen Betrieben am Umweltprogramm. "Außerdem sind wir Vorreiter bei der Umsetzung einer praxisorientierten Herkunfts- und Qualitätskennzeichnung", so Mayer.

"Leider werden gerade diese Mehrleistungen der Bäuerinnen und Bauern vom Markt nicht abgegolten. Darum hinken auch die Einkommen einer Arbeitskraft in der Landwirtschaft den übrigen Berufsgruppen hinten nach", pocht Mayer einmal mehr auf eine ausreichende nationale Kofinanzierung bei den landwirtschaftlichen Ausgleichszahlungen. "Denn mehr Auflagen für weniger Einkommen bedeutet den Todesstoß für eine bäuerliche Landwirtschaft in Österreich."
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