Lehrerdienstrecht: 12 Jahre Stillstand und 30 Mal heiße Luft

NEOS fordert das Recht der Jungen auf beste Bildung ein

Wien (OTS) - Mit der Überreichung einer symbolischen "Stillstands"-Torte zur 30. Verhandlungsrunde ohne Ergebnis will NEOS - Das Neue Österreich auf den Stillstand in der Bildungspolitik aufmerksam machen. Die Torte wurde vom Parlament mit dem Hinweis auf "Vergiftungsgefahr" nicht angenommen. "Das einzige, was hier vergiftet wird, ist die Zukunft unserer Kinder", so NEOS Spitzenkandidat Matthias Strolz.

Das neue Lehrerdienstrecht hätte vor zehn Jahren in Kraft treten sollen, wie die damalige Unterrichtsministerin Gehrer bereits im August 2001 (!) ankündigte. Strolz empört: "2008 - vor fünf langen Jahren - heftete sich die rot-schwarze Koalition erneut ein "zeitgemäßes und leistungsorientierten Dienst- und Besoldungsrecht" auf die Fahnen. Umgesetzt wurde wieder nichts. 30 Mal heiße Luft. Politische Scheingefechte werden auf dem Rücken der Schüler ausgetragen. Ein Viertel der 15-Jährigen kann nicht sinnerfassend lesen und die Bildungsblockierer in Regierung und Gewerkschaft spielen weiter ihre ignoranten Spiele."

LIF-Vorsitzende und NEOS-Spitzenkandidatin Angelika Mlinar will aufs Gas steigen: "In das Schulsystem muss JETZT Bewegung kommen, sonst geraten künftige Generationen aufs Abstellgleis. Bildung ist die Basis für persönliche Freiheit und beruflichen Erfolg. Österreich braucht vielfältige Ansätze für vielfältige Lebenswege - und keine jahrzehntelangen Schulversuche ohne Ergebnis."

Es gibt Vielfalt und Kreativität im österreichischen Schulsystem. Viele Lehrer warten nur darauf, endlich nach modernen Standards und Methoden unterrichten zu dürfen. NEOS fordert daher echte Schulautonomie statt Parteipolitik - und einheitliche Standards für die Mittlere Reife.

"Heben wir unseren Kindern die Flügel, damit Österreich seine Erfolgsgeschichte fortschreiben kann. Wer dem im Weg steht, bedroht die Zukunft unseres Landes - und sollte im September die Rechnung präsentiert bekommen", so Mlinar.

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