Vorarlberg übernimmt Federführung bei "Projekt Energiewende"

Energiezukunft: Bodenseekonferenz vertieft Zusammenarbeit

Lindau/Bregenz (OTS/VLK) - Das Thema Energiezukunft bildete ein wichtiges Thema beim diesjährigen Strategiegespräch der Regierungschefs und Regierungsvertreter der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) heute, Freitag (5. Juli), in Lindau. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Klimaschutz soll vertieft werden. Experten unter Federführung des Energieinstituts Vorarlberg haben dazu 16 konkrete Vorschläge erarbeitet, informiert Landeshauptmann Markus Wallner.

"Wir wollen die vorhandenen Potenziale der Zusammenarbeit der Bodenseeregionen im Bereich der Erneuerbaren Energien besser nutzen", sagt der Landeshauptmann. So sollen beispielsweise die Ladestationen für E-Autos und E-Bikes im Bodenseeraum standardisiert und der grenzüberschreitende Austausch zu den Themen Gebäudesanierung und Photovoltaik intensiviert werden. Als bewusster Kontrapunkt zur immer stärkeren Technisierung von Gebäuden sollen länderübergreifend und koodiniert "low tech"-Gebäude entwickelt werden ohne auf hohe energetische Standards und weitgehende Verringerung des CO -Ausstoßes zu verzichten. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit Möglichkeiten, die Bürgerinnen und Bürger zu mehr Klimaschutzmaßnahmen zu motivieren. Diese und weitere Projekte werden bis zur Regierungschefkonferenz im Dezember vertieft und konkretisiert, berichtet Landeshauptmann Wallner.

IBK-Kleinprojektefonds wird fortgesetzt

Die Regierungschefs und Regierungsvertreter haben auch die Fortsetzung des IBK-Kleinprojektefonds über das Jahr 2014 hinaus befürwortet. Mit dem Kleinprojektefonds werden
kleinere, grenzüberschreitende Projekte aus der Bürgerschaft bei deren Umsetzung finanziell unterstützt. Bisher wurden 57 Projekte bewilligt, "davon 32 Projekte mit Beteiligung aus Vorarlberg", freut sich der Landeshauptmann über die rege Beteiligung aus dem Ländle. Zu den Förderprojekten zählen u.a. Schüler- und Seniorenaustausche, Sportturniere, Zukunftsworkshops, Naturexkursionen, Ausstellungen und Grenzfeste.

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