JW-Roth: Erster wichtiger Schritt für bessere Rahmenbedingungen bei Crowdfunding gesetzt

Junge Wirtschaft erreicht 2,5-fache Erhöhung der Prospektpflicht. Weitere Schritte unbedingt notwendig, um volles Potenzial von Crowdfunding zu entfesseln

Wien (OTS/PWK510) - "Die Anhebung der Prospektpflichtgrenze von derzeit 100.000 Euro auf 250.000 Euro ist ein sehr großer Erfolg für die heimischen Jungunternehmer. Damit wurde eine Kernforderung der Jungen Wirtschaft teilweise umgesetzt, für die wir lange und intensiv gekämpft haben. Es ist ein erster Schritt für bessere Rahmenbedingungen für Crowdfunding und eine wichtige Erleichterung bei der Finanzierung von jungen Unternehmen gelungen", freut sich Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft über die heutige Beschlussfassung im Parlament zur Anhebung der Prospektpflichtgrenze. Zum Schluss konnte auch die SPÖ von diesem wichtigen Beschluss überzeugt und mit an Bord geholt werden. "Trotzdem ist es damit nicht getan. Es müssen in der kommenden Legislaturperiode unbedingt noch weitere Punkte umgesetzt werden, um das volle Potenzial von Crowdfunding zu entfalten und die Voraussetzungen für junges Wachstum weiterzuentwickeln", betont Roth.

Weitere Maßnahmen zur Hebung des Crowdfunding-Potenzials notwendig

Die Junge Wirtschaft hat bereits zu Jahresbeginn im Rahmen eines Advisory Board gemeinsam mit hochrangigen Experten konkrete Vorschläge ausgearbeitet, wie dieses Potenzial gehoben werden kann. "Konkret brauchen wir einerseits eine Änderung des Einlage-Begriffes im Bankwesen-Gesetz sowie eine weitere Anhebung der Prospektpflichtgrenze im Kapitalmarkt-Gesetz auf 5 Millionen Euro. Ab 500.000 Euro sollen stufenweise Informationspflichten zum Tragen kommen, die vom jeweiligen Projektvolumen abhängig sind", fordert der JW-Bundesvorsitzende. Diese Schritte müssten in der kommenden Legislaturperiode rasch angegangen werden. "Wir werden intensiv für die volle Umsetzung der Vorschläge arbeiten und die Politik weiterhin in die Pflicht nehmen", so Roth abschließend. (PM)

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