FPÖ-Leyroutz prangert Chaos im U-Ausschuss an

Vertuschung wird prolongiert

Klagenfurt (OTS) - Habe die Vorsitzende, Barbara Lesjak (Grüne), in der letzten Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Seenankauf auf Zeit gesetzt, um die verantwortlichen SPÖ-Regierungsmitglieder Gabriele Schaunig und Reinhart Rohr in den U-Ausschuss zu laden, so soll dies nun offensichtlich in einer Hau-Ruck-Aktion passieren, kritisiert heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz die Vorgangsweise der Vorsitzführung. Konkret werden auf Vorschlag Lesjaks mittels Beschluss von SPÖ/ÖVP und Grünen die damaligen Regierungsmitglieder Schaunig und Rohr nun bereits für den 17. Juli vorgeladen. "Im Wissen, dass bis zu diesem Zeitpunkt niemals die entsprechenden Beweisunterlagen vorliegen, geschweige denn von den Mitgliedern des U-Ausschusses durchgearbeitet werden können, lässt diese Schnellschussaktion nur den Schluss zu, dass Lesjak ihre Vertuschungstaktik prolongieren will. War es in der Vergangenheit üblich, einen Konsens zwischen den Parteien zu suchen, wurden hingegen heute in koalitionärer Eintracht alle Beschlüsse durchgewunken", so Leyroutz.

"Im heutigen U-Ausschuss herrschte überhaupt pures Chaos", verweist Leyroutz auch auf die unprofessionelle Vorsitzführung Lesjaks, die, um schnellstens Beschlüsse durchboxen zu können, ein Durcheinander produzierte, das seinesgleichen sucht. "Leyroutz verlangt, dass sämtliche Beweisunterlagen vorliegen müssen, um dann in der Folge die ersten Zeugen, nämlich Finanzreferentin Gabriele Schaunig und LT-Präs. Reinhart Rohr vorzuladen. (Schluss)

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