Nationalrat - Krainer: Bankeninsolvenzrecht ist richtige Lehre aus Finanzkrise

Bei Gläubigerbeteiligung ist europäische Lösung nötig

Wien (OTS/SK) - Kommen Banken in Schwierigkeiten, gibt es künftig ein geordnetes Verfahren zur Sanierung und Abwicklung. "Künftig müssen Banken einen Plan für wirtschaftlich schwierige Situationen vorbereiten. Damit beugen wir dem Pleite-Risiko vor und haben Werkzeuge, mit denen wir im Krisenfall viel besser eingreifen können. Das ist eine richtige Lehre, die wir aus der Finanzkrise gezogen haben", erklärte der SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer die Neuerungen heute, Freitag, im Nationalrat. ****

Klar sei, dass heute nur der erste Teil der notwendigen Regeln für Banken beschlossen werde. Die Frage der Gläubigerbeteiligung müsse aber auf europäischer Ebene gelöst werden, so der Finanzsprecher:
"Große Banken sind natürlich in mehreren Ländern tätig. Hier macht es keinen Sinn, im Pleitefall viele verschiedene Konkursordnungen unter einen Hut bringen zu müssen. Deshalb ist eine europäische Lösung vernünftig", sagte der Finanzsprecher.

Die Kritik an der Finanzmarktaufsicht kann Krainer nicht nachvollziehen. "Was stimmt: Sie hat unter Schwarz-Blau nicht funktioniert. Als die SPÖ in die Regierung gekommen ist, haben wir sie reformert. Natürlich kann die Aufsicht nicht alles verhindern, aber jetzt funktioniert die Behörde", so Krainer. (Schluss) em/up

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