FPÖ-Kitzmüller: Historische Chance für Aufarbeitung der Vertriebenengeschichte vertan

Vergewaltigungen, Entführungen und Morde für Grüne ein "großer Beitrag"

Wien (OTS) - Die freiheitliche Vertriebenensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller zeigt sich über die mangelnde parlamentarische Unterstützung ihres Antrages betreffend eine schwerpunktmäßige Behandlung der Geschichte der vertriebenen Altösterreicher enttäuscht: "Von der SPÖ ist nichts anderes zu erwarten gewesen als eine Ablehnung. Doch dass auch die ÖVP bei dem Antrag nicht mitstimmt, wenn es um die Geschichte der vertriebenen Altösterreicher geht, ist schon eine sehr schwache Leistung." Kitzmüller hatte bei der gestrigen. Sitzung des Nationalrats beantragt, dass anlässlich der 70. Wiederkehr des Kriegsendes in den Schulen auch schwerpunktmäßig die Geschichte der Vertriebenen behandelt werden muss.

Im Wortlaut hatte Kitzmüller beantragt, dass "die Folgen und Auswirkungen auf das politische System in Europa und Österreich ausreichend erörtert werden (sollen). Unter Nutzung der Möglichkeiten der Rahmenlehrpläne sollen Themen, wie insbesondere der Holocaust und andere Genozide, totalitäre Ideologien, Vertreibungen der Altösterreicher, Verbrechen der TITO-Partisanen in Kärnten und der Steiermark, die Liquidation der kroatischen Streitkräfte und Zivilpersonen im Bleiburger Raum, der Ost-West-Konflikt, Bündnissysteme und internationale Organisationen und Entwicklung von Demokratien unter Bezugnahme auf aktuelle weltpolitische Ereignisse erörtert und behandelt werden." Der Antrag wurde jedoch von den anderen Parteien abgelehnt.

"Besonders schändlich haben sich im Rahmen der Debatte über den Antrag wieder einmal die Grünen verhalten: Ihr Bildungssprecher Walser behauptete in kaum zu überbietendem Zynismus, dass jugoslawische Partisanen einen großen Beitrag zur Befreiung Österreichs geleistet haben", so Kitzmüller. "Geschichtsklitterung" sei noch ein Hilfsausdruck für diese völlig einseitige Verdrehung der Tatsachen durch Walser. "Viele vergewaltigte Frauen und entführte und ermordete Männer, Frauen und Kinder sind der Beweis für die Verbrechen, welche durch Tito-Partisanen begangen worden sind", so Kitzmüller weiter. "Dass Walser im Zivilberuf Geschichtslehrer ist, macht mir echte Sorgen um die Bildung unserer Kinder! Mit der Ablehnung dieses Antrages ist eine Chance vertan worden, ein schwieriges Kapitel Österreichs Geschichte mit seinen Nachbarländern endlich aufzuarbeiten", schließt Kitzmüller.

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