Sima: Top-Wasserqualität an der Alten Donau genießen

Stadt Wien sorgt mit Wasserpflanzen-Management für ungetrübtes Badevergnügen für die Wienerinnen und Wiener

Wien (OTS) - Sichttiefen von fast 4 Metern, 19 verschiedene Fischarten und mehr als eine Million Badegäste jede Sommersaison, die sich an der tollen Wasserqualität erfreuen - das ist die Alte Donau in Wien. Seit vielen Jahren arbeitet die Stadt Wien intensiv an der Wasserqualität. Das Ergebnis ist im wahrsten Sinn des Wortes sichtbar. "Das Niveau des Naherholungsgebiets Alte Donau ist ausgezeichnet, wir können stolz auf diese idyllische Naturoase sein. Das ist kein Zufall, sondern konsequente Arbeit eines ausgeklügelten Mähmanagements", erläutert Umweltstadträtin Ulli Sima. Die Wasserqualität der Alten Donau kann somit locker mit jener zahlreicher Badeseen im Salzkammergut etwa des Mondsees oder des Attersees mithalten.

Gezieltes Wasserpflanzenmanagement sorgt für klares Wasser

Auch wenn sie die Badenden beim Schwimmen "kitzeln" - die Unterwasserpflanzen, die so genannten Makrophyten, sind unbedingt notwendig für die gute Wasserqualität an der Alten Donau. Sie sorgen für die klare Sicht, da sie wie biologische Filter wirken, indem sie Nährstoffe binden und dadurch die Trübung verringern. Da das Ähren-Tausendblatt, die vorherrschende Wasserpflanze in der Alten Donau, sehr rasch und sehr hoch wächst, wird von der MA 45 seit einiger Zeit besonders die Pflanzung von niederwüchsigen Unterwasserpflanzen gefördert. "Diese sogenannten Characeen nehmen sukzessive den Platz der hochwüchsigen Arten ein und schaffen so optimale Bedingungen in der Alten Donau, da durch sie mehr Licht bis an den Gewässergrund gelangt", erklärt Dr. Karl Donabaum von der DWS Hydro-Ökologie GmbH.

Mähboote im Einsatz

Mit Hilfe von Echo-Sondierungen wird das Pflanzenwachstum unter Wasser regelmäßig kontrolliert. Dem Wachstum der Makrophyten entsprechend erfolgt die Einsatzplanung von Mähbooten. Langfristiges Ziel ist jedoch, die niederwüchsigen Wasserpflanzen in der Alten Donau soweit zu etablieren, dass ein Mähen nicht mehr notwendig ist. "Um die Qualität zu überprüfen, führen wir in der Badesaison regelmäßig an sieben Stellen Messungen durch, und wir haben in den letzten Jahren immer hervorragende Ergebnisse." so Gerald Loew, der Abteilungsleiter der Wiener Gewässerabteilung (MA 45).

Neue Stege und Uferzonen

Die Alte Donau hat seit dem letzten Jahr viel Neues zu bieten: Der Uferplatz bei der Kagraner Brücke etwa ist mit seinen Relax-Terrassen und dem Badesteg eine wundervolle weitere Badeanlage und hat darüber hinaus mit dem Schilfabschnitt eine Ökozone, die zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet.

Außerdem gibt es an der unteren Alten Donau auf Höhe der Große-Bucht-Straße eine neue, 700 Quadratmeter große Steganlage mit einem Kiesstrand sowie Sprunginseln und vielen Liegeflächen. Wer an einem heißen Sommernachmittag die Promenade an der Unteren Alten Donau entlang spaziert findet dort viele Wienerinnen und Wiener, die es sich gutgehen lassen und am Wasser relaxen. Es zahlt sich aus auch mal nach Feierabend vorbeizuschauen - natürlich völlig kostenfrei!

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