VP-Ulm: Seit Jahresbeginn schon 360 Wiener Beamte in Frühpension

Frühpensionierungsalter von 53,8 Jahren kostet 200 Millionen Euro jährlich

Wien (OTS) - Gemeinderat und Mitglied der Gemeinderätlichen Personalkommission Wolfgang Ulm zog heute Halbjahresbilanz über die Frühpensionierungen der Stadt Wien. 2013 wurden mit Juli bereits 360 Beamte vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Das durchschnittliche Antrittsalter dieser frühpensionierten Beamten beträgt 53,8 Jahre. Allein in der heutigen Sitzung der Gemeinderätlichen Personalkommmision wurden 63 Beamte frühpensioniert.

"Obwohl Bürgermeister Häupl mehrfach versprochen hat dafür zu sorgen, dass das Pensionsantrittsalter bei den Wiener Beamten um mehrere Jahre steigen wird, muss man konstatieren, dass keinerlei Verbesserungen eingetreten sind. Die vorliegenden Zahlen sprechen eine klare und eindeutige Sprache. Bürgermeister Häupl und die verantwortliche Stadträtin Frauenberger bleiben erfolglos. Die Kritik von Rechnungshof und Kontrollamt hat zu keinem nachhaltigen Umdenken innerhalb der SPÖ geführt", so Ulm weiter.

"Die Stadt Wien und die SPÖ schaffen es einfach nicht, die Beamten gesund und motiviert im Dienst zu erhalten. Dieses System der Frühpensionierungen kostet die Wiener Steuerzahler jährlich 200 Millionen Euro. Im Sinne der Steuerzahler und im Sinne der Mitarbeiter der Stadt Wien wären nachhaltige Reformen und ein rasches Umdenken dringend erforderlich", so Ulm abschließend.

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