Brauner: Hilfe für Wiener Dayli MitarbeiterInnen mit Arbeitsstiftung

waff Insolvenzstiftung greift MitarbeiterInnen mit Maßnahmenpaket unter die Arme

Wien (OTS) - Von der Insolvenz der Drogeriemarktkette dayli sind in Wien 156 MitarbeiterInnen betroffen. Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner bietet seitens der Stadt Wien Hilfe an: "Wir können niemanden den Job zurück geben, aber wir können den betroffenen Wiener MitarbeiterInnen für einen beruflichen Neustart ganz konkret unter die Arme greifen. Wien steht ab sofort mit der Insolvenzstiftung des waff bereit. Die betroffenen MitarbeiterInnen haben in diesem sozial voll abgesicherten Rahmen die Möglichkeit, sich beruflich neu zu orientieren und werden bei berufsbezogener Weiterbildung auch entsprechend unterstützt und begleitet."

Mit der Arbeitsstiftung zum beruflichen Neuanfang

Neben der individuellen Begleitung bei der beruflichen Neu- und Umorientierung bietet die Arbeitsstiftung vor allem auch die Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung, und zwar vom Lehrabschluss bis hin zu einer vollständig neuen Berufsausbildung. Im Falle von Insolvenz, wie bei dayli, wird die gesamte Stiftungsteilnahme inklusive Aus- und Weiterbildung (im Durchschnitt Euro 7.500,00 pro TeilnehmerIn) vom Land Wien finanziert. Die StiftungsteilnehmerInnen werden selbstverständlich auch bei der Jobsuche aktiv unterstützt. Alle StiftungsteilnehmerInnen bekommen während den Maßnahmen "Stiftungsarbeitslosengeld", das dem Arbeitslosengeld entspricht und vom AMS finanziert wird, mit dem der waff bei diesen Aktivitäten eng kooperiert. Bei den Stiftungsmaßnahmen arbeitet der waff außerdem eng mit den BetriebsrätInnen und den Gewerkschaften zusammen.

Stiftungsteilnahme bringt bessere Chancen am Arbeitsmarkt

Die Stiftungsteilnahme erhöht jedenfalls definitiv die Chancen, wieder Arbeit zu finden. Die TeilnehmerInnen können beispielsweise ihre bisherige Qualifizierung aktualisieren bzw. ergänzen, sich vielleicht für ein ganz neues Betätigungsfeld entscheiden und entsprechende Ausbildungen machen. Sie sind dadurch besser und aktueller qualifiziert und erweitern damit ihre beruflichen Perspektiven.

"So schwierig ein Jobverlust in wirtschaftlich angespannten Zeiten auch ist - Wien lässt die ArbeitnehmerInnen nicht allein. Wien ist das einzige Bundesland, das für Insolvenzopfer eine ständiges Stiftungsangebot zur Verfügung stellt - damit wollen wir jetzt den dayli-MitarbeiterInnen konkret helfen", so Brauner abschließend. (Schluss)

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Heike Hromatka-Reithofer
Mediensprecherin Wirtschafts- und Finanzstadträtin
Vizebürgermeisterin Renate Brauner
Tel.: 01/4000-81219
E-Mail: heike.hromatka-reithofer@wien.gv.at

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