Auf Hochwassereinsatz folgt Leistungsschau: SP für mehr Selbstbestimmung der Feuerwehren

SPÖ-Feuerwehrsprecher Pilsner: "Vielzahl an Feuerwehren sichert Einsatzstärke!"

Linz (OTS) - Mehr als 1.400 Erwachsenengruppen und bis zu 1.000 Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren werden von 5. bis 6. Juli in Rohrbach zur Leistungsschau zusammentreffen, um im sportlichen und fachlichen Wettstreit die Besten zu küren. "Übungen sind die Basis für die professionellen Einsätze der Feuerwehren. Gerade während der Hochwasserkatastrophe Anfang Juni haben sie erneut bewiesen, dass sie das Rückgrat des landesweiten Katastrophenschutzes sind", stellt SPÖ-Feuerwehrsprecher Erich Pilsner fest. Aus Sicht der SPÖ ist es daher wesentlich, dass sich die Feuerwehren bei ihrer Zukunftsplanung stärker einbringen können, wie im von der Feuerwehr selbst erstellten Konzept "Zukunft Feuerwehr" vorgesehen.

Bei der Hochwasserkatastrophe 2013 haben die Feuerwehren wieder hilfreiche Erkenntnisse für ihre organisatorische Planung gewonnen. So hat sich insbesondere die hohe Dichte an örtlichen Feuerwehren sehr gut bewährt, weil dadurch kurze Anfahrtszeiten möglich waren und der normale Einsatzbetrieb aufrecht erhalten werden konnte. Feuerwehrsprecher Pilsner konkretisiert: "Manche Gebiete können im Fall von Naturkatastrophen schnell von außen abgeschlossen werden. Wenn es dann keine Feuerwehr mehr gibt, die von innen hilft, dann kann das zu Problemen führen."

Bei der Hochwasserkatastrophe hat sich die gesteigerte Bedeutung von Logistikfahrzeugen zum Transport von Sandsäcken und Geräten gezeigt. "Auch die Wichtigkeit von Notstromgeneratoren und Tauchpumpen wurde beim Hochwassereinsatz unwiderlegbar bestätigt. Deshalb ist es für mich unverständlich, warum das Land diese Geräte nicht zur Standardausrüstung zählt. Im von der Feuerwehr selbst erarbeiteten Konzept 'Zukunft Feuerwehr' sind derartig wichtige Geräte schon als Standard vorgesehen", zeigt Pilsner auf. Wie diese Beispiele zeigen, ist es sinnvoll und wichtig, die Erkenntnisse der Feuerwehren in der strategischen und finanziellen Planung von Seiten des Landes voll zu berücksichtigen.

"Die Feuerwehren haben sich durch ihren großen Einsatz, ein Recht auf mehr Mit- und Selbstbestimmung verdient. Außerdem wünsche ich allen TeilnehmerInnen am Landesbewerb in Rohrbach viel Erfolg und ein verletzungsfreies Wochenende", schließt Pilsner.

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