"Orientierung" am 7. Juli: "Licht des Glaubens" - erste Enzyklika von Papst Franziskus veröffentlicht

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 7. Juli 2013, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

"Licht des Glaubens": Erste Enzyklika von Papst Franziskus veröffentlicht

Als "Lehrschreiben der vier Hände" bezeichnet Papst Franziskus seine erste Enzyklika. Franziskus greift in "Lumen fidei" (Licht des Glaubens) einen Text seines Vorgängers auf und schreibt ihn weiter. Benedikt XVI. hatte bereits mit der Arbeit an einer Enzyklika zum Thema Glaube begonnen - sie sollte den Zyklus seiner Lehrschreiben zu den theologischen Tugenden "Liebe, Hoffnung, Glaube" abschließen. Am Freitag wird "Lumen fidei" in Rom präsentiert. Ein Bericht von Mathilde Schwabeneder.

Im "Orientierung"-Studiogespräch zur Enzyklika "Lumen fidei":
Jan-Heiner Tück, Professor für Dogmatische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien.

Signal für Öffnung? Benno Elbs zum Bischof von Feldkirch geweiht

Er ist der erste von Papst Franziskus ernannte Bischof im deutschen Sprachraum: Am vergangenen Sonntagnachmittag wurde Benno Elbs zum Bischof von Feldkirch geweiht. Bei Vorarlbergs Katholiken und Katholikinnen stößt der neue Bischof auf große Zustimmung - eine kleine Sensation, waren doch die vorangegangenen Bischofsernennungen, Klaus Küng und Elmar Fischer, auf wenig positives Echo gestoßen. Benno Elbs gilt als weltoffen und bodenständig. Beobachter sehen in seiner Berufung zum Bischof ein Signal für eine Öffnung der Kirche. Ein Bericht von Marion Flatz-Mäser.

Gefangener in Freiheit: Fatwa gegen Hamed Abdel Samad

Der deutsch-ägyptische Publizist Hamed Abdel Samad fürchtet um sein Leben und um das seiner Familie. Nach einem islamkritischen Vortrag in Kairo erklärte ihn der Salafist Sheikh Mahmoud Shaaban Anfang Juni in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten, zum "Ungläubigen" und verlangte im Fernsehen die Tötung des Publizisten. Vier Wochen lebte Hamed Abdel Samad versteckt an wechselnden Orten in Kairo. Mittlerweile ist er in Deutschland - und hält auch wieder Vorträge. Im "Orientierung"-Interview erzählt er, wie er mit der Bedrohung lebt. Ein Bericht von Elke Safaei-Rad.

Die ersten Dissidenten Russlands: Altgläubige in Estland

Als Zwiebelbauern sind sie in Estland bekannt. Ihrer Gemeinde steht kein geweihter Geistlicher vor, sondern eine Gemeindeleiterin. Vor 300 Jahren sind die als Flüchtlinge nach Estland gekommen: die Altgläubigen. Als Zar Alexeij Michailowitsch im 17. Jahrhundert aus machtpolitischen Gründen den russisch-orthodoxen Glauben reformierte, verweigerten sie die Reform und hielten an den alten Riten fest. Während sie sich selbst "Altgläubige", Anhänger des Alten Glaubens", nannten, verfolgte der Zar sie als "Raskolniki", als Kirchenspalter. Heute leben 15.000 Altgläubige in Estland. Ein Lokalaugenschein von Birgit Johannsmeier.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001