Hammer: Geschichte der Vertriebenen Schwerpunkt in Politischer Bildung

Erstellung der Unterrichtsschwerpunkte gemeinsam mit Vertriebenenverbänden erwartet

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Heimatvertriebene waren maßgeblich am Aufbau nach der Zerstörung und dem Schrecken des Zweiten Weltkriegs engagiert. Ihre Geschichte ist damit ein wesentlicher Teil der Historie Österreichs", sagte ÖVP-Vertriebenensprecher Abg. Mag. Michael Hammer heute, Freitag. Der Nationalrat beschloss gestern einstimmig einen Entschließungsantrag, der die Bildungsministerin auffordert, ab dem Schuljahr 2014/15 unter anderem die Geschichte der Vertriebenen im Rahmen des Gegenstands "Politische Bildung" zu erörtern und zu behandeln. Die Rolle der Vertriebenen werde damit ab 2014 als ein Part der generellen Entwicklung Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Integration beleuchtet.

"Dieser oftmals wenig oder nicht beachtete Teil der europäischen Geschichte trägt viel zu Identität und Selbstverständnis Österreichs bei", so Hammer, der unterstrich, dass damit eine Initiative der Heimatvertriebenenverbände ihre Umsetzung erfährt. Mit diesem neuen Unterrichtsschwerpunkt sollen den Schülern Begriffe wie Sudetendeutsche, Donauschwaben oder Siebenbürger Sachsen bald kein Fremdwort mehr sein. Auch soll das Verständnis wachsen, dass in geographisch dislozierten Gebieten Europas Menschen leben, die nach wie vor österreichische Traditionen pflegen. "Ich gehe davon aus, dass Bildungsministerin Schmied die Vertriebenenverbände intensiv bei der Erstellung der entsprechenden Unterrichtsschwerpunkte einbinden wird", so Hammer abschließend.
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