Frauenberger ad Verpartnerung: VfGH bestätigt Wiener Weg

Verpartnerungen müssen Hochzeiten gleichgestellt werden

Wien (OTS) - Die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger zeigt sich in einer ersten Reaktion über das Urteil des VfGH sehr erfreut: "In Wien ist die Verpartnerungs-Zeremonie schon seit Erlassung des EPG im Jahr 2010 in denselben Räumlichkeiten wie Hochzeiten möglich. Von Beginn an konnten Paare auch ZeugInnen mitnehmen und sich das Ja-Wort geben. Ich freue mich, dass der Verfassungsgerichtshof nun das Verbot der Schließung von Eingetragenen PartnerInnenschaften außerhalb der Amtsräume der Bezirksverwaltungsbehörden aufgehoben hat."

In Wien ist der Magistrat die Bezirksverwaltungsbehörde, deshalb konnte Wien im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben das "Wiener Verpartnerungspaket" schnüren, das Lesben und Schwulen ermöglicht, ihre Verpartnerungen in einem würdigen und feierlichen Rahmen einzugehen. Das beinhaltet sowohl das Schließen einer Eingetragenen PartnerInnenschaft in den Trauungssälen der Wiener Standesämter, als auch die Möglichkeit der Überreichung der Partnerschaftsurkunde an den Traumhochzeitslocations wie z.B. Riesenrad, Donauturm. Auf Grund der Entscheidung des VfGH kann in Zukunft die gesamte Zeremonie an diesen besonderen Orten durchgeführt werden.

Auch nach der Entscheidung sei, so Frauenberger, noch einiges zu tun. Nach wie vor bestünden rechtliche Benachteiligungen für gleichgeschlechtliche Paare. Die Stadträtin wörtlich: "Von einer absoluten Gleichstellung sind wir noch entfernt. Liebe kennt keine Grenzen, das Ziel muss daher gleiches Recht für alle sein." (Schluss) bea

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