Austrian Bataillon UNDOF nach 39 Jahren zurück in Österreich

Bundesminister Klug begrüßt Heimkehrer am Flughafen Wien

Wien (OTS/BMLVS) - In den frühen Morgenstunden kehrten weitere Soldaten des österreichischen UN-Bataillons aus Syrien zurück. Bundesminister Klug begrüßte die 62 Soldaten und fünf Soldatinnen am Flughafen Wien. Damit hat das Austrian Bataillon nach 39 Jahren seinen Einsatz am Golan offiziell beendet. Rund 50 Soldaten, vor allem Stabsoffiziere und Sanitätspersonal, werden noch bis Ende Juli die UN-Kräfte am Golan unterstützen.

Bundesminister Klug betonte in seiner Rede, dass die Soldaten die Friedensmission trotz Bedrohung ihrer Gesundheit und ihres Lebens weiter fortgeführt hätten. "Das ist das Holz, aus dem österreichische Soldaten geschnitzt sind", so Klug. Er stellte aber klar, dass es gute Gründe für den Abzug gegeben hat. Nachdem die Voraussetzungen für die Friedensmission nicht mehr gegeben waren, eine Mandatsänderung durch die UN sich aber als nicht durchführbar erwiesen hatte, musste aufgrund des unkalkulierbaren Risikos eine Entscheidung getroffen werden.

Insgesamt kehrten 67 Soldaten aus acht Bundesländern zurück. Den größten Anteil stellten die südlichen Bundesländer mit 21 Kärntnern und 12 Steirern. Dazu kamen noch vier Burgenländer, sieben Niederösterreicher, acht Oberösterreicher, je sechs Wiener und Salzburger und drei Tiroler.

Als sichtbares Zeichen der Heimkehr des Austrian Bataillon UNDOF übergab der Bataillonskomandant Oberstleutnant Paul Schneider das Feldzeichen an den Kommandanten der Steitkräfte Generalleutnant Franz Reisner.

Bild- und Filmmaterial zur heutigen Heimkehr können durch BMLVS bereitgestellt werden.

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