Hochwasser - BZÖ-Dolinschek: Aufklärung über Vorgänge im Eferdinger Becken dringend notwendig

Wien (OTS) - "Es hat sich bewahrheitet, dass in all jenen Gemeinden, in denen seit 2002 Schutzbauten errichtet wurden, die Errichtungskosten weit unter den Kosten zur nachträglichen Schadensbeseitigung lagen. Ich bin daher froh, dass diese 15a-Vereinbarung zwischen Bund, Länder und Gemeinden fruchtet und einige Projekte jetzt vorgezogen und schneller errichtet werden können", erklärte BZÖ-Abgeordneter Sigisbert Dolinschek im Zuge der heutigen Plenardebatte.

Dringenden Handlungsbedarf ortete Dolinschek allerdings im Zusammenhang mit der Situation freiwilliger Helfer und appellierte an die Bundesregierung, hier gemeinsam mit den zuständigen Ländern aktiv zu werden. "Der unermüdliche Einsatz aller freiwilligen Helfer, denen unser Dank und Anerkennung gebührt, muss auch vom Staat gewürdigt und abgegolten werden", betonte Dolinschek und verwies auf diesbezügliche BZÖ-Forderungen nach Entgeltfortzahlung und Kostenersatz, etwa für Schutzimpfungen.

Zu den Vorgängen in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni im Eferdinger Becken verwies Dolinschek auf einen entsprechenden BZÖ-Antrag nach Aufklärung: "Auch wenn unser Antrag im letzten Verkehrsausschuss vertagt wurde - wir bleiben bei unserer Forderung nach Einsetzung einer - mit internationalen Experten besetzten -Untersuchungskommission, um schonungslos aufzuklären, wie hier das Krisenmanagement versagt hat und ob oberösterreichische Orte bewusst geflutet wurden, um die Donauanrainer zu schützen. Das sind wir den Menschen in dieser Region schuldig", hielt Dolinschek abschließend fest.

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