Initiative "Schluss mit der Zweiklassenpädagogik" zieht Zwischenbilanz

3.600 BürgerInnen wenden sich gegen die Zweiklassengesellschaft in den Schulen

Wien (OTS) - "Eine Handarbeitslehrerin in der Volksschule ist nicht mit einem Technikprofessor an der HTL vergleichbar". Der Inhalt dieses Satzes war und ist Anlass, die Initiative www.zweiklassenpaedagogik ins Leben zu rufen. Eine Initiative die klar stellen will, dass alle Kinder und diejenigen, denen sie anvertraut sind, gleich wichtig und gleich wert sein müssen!++++ Eine Hierarchie, die der ministerielle Ausspruch suggeriert, ist entschieden zurückzuweisen. Sie blendet außerdem aus, dass die Verantwortung steigt, je jünger die Kinder sind. Was im Kleinkindalter passiert (oder nicht passiert), legt schließlich den Grundstein für den gesamten weiteren Bildungsweg. Seit dem Start von www.zweiklassenpaedagogik.at haben sich diesem Gedanken mehr als 3600 Menschen angeschlossen. Mütter, Väter, Großeltern, ElementarpädagogInnen und LehrerInnen - die Gruppe ist bunt gemischt. Zeit also, um diesen enormen Zuspruch mit einer Bekanntgabe des Zwischenstandes zu feiern. Und gleichzeitig dazu aufzurufen, dem Grundprinzip, das hinter der Initiative steht, treu zu bleiben. Auch über den Sommer und hin bis zu einem Abschluss der stattfindenden Dienstrechtsverhandlungen. Die verantwortungsvolle Arbeit aller PädagogInnen für unsere Kinder ist gleich wertvoll - nicht gleichARTIG aber gleichWERTIG! Daher muss für gleichwertige Master-Qualifikation der LehrerInnen aller Altersstufen gleicher Lohn bezahlt werden.
Thomas Bulant, Daniel Landau, Elmar Mayer, Bernd Schilcher, Reinhart Sellner, Harald Walser

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