• 02.07.2013, 11:37:02
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Mitterlehner: OECD stellt Wirtschaftsstandort Österreich gutes Zeugnis aus

Wirtschaftsminister zum aktuellen Länderbericht der OECD - Richtige Standortpolitik sichert Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand im Land - Weitere Anstrengungen notwendig

Utl.: Wirtschaftsminister zum aktuellen Länderbericht der OECD -
Richtige Standortpolitik sichert Wachstum, Beschäftigung und
Wohlstand im Land - Weitere Anstrengungen notwendig =

Wien (OTS/BMWFJ) - Die Experten der OECD stellen Österreich in ihrem
aktuellen Wirtschaftsbericht ein gutes Zeugnis aus. Als entscheidende
Erfolgsfaktoren sieht die OECD eine "einzigartige Kombination aus
günstigen Bedingungen für den dynamischen Unternehmenssektor, einer
Priorisierung der Betreuung im familiären Umfeld, einem breit
gefächerten und weitreichenden öffentlichen Dienstleistungsangebot
sowie einer gut funktionierenden Sozialpartnerschaft." Zudem hebt die
OECD die niedrige Arbeitslosenquote, das hohe Wohlstandsniveau im
Land und die geringe Einkommensungleichheit hervor. Auch die
Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben funktioniere in Österreich
insgesamt gut.

"Der Wirtschaftsstandort ist attraktiv und wettbewerbsfähig, weil wir
in einem sehr schwierigen internationalen Umfeld auf die richtigen
Maßnahmen gesetzt haben", sagt dazu Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner. "Die Leistungen der Unternehmen und die insgesamt guten
Rahmenbedingungen sichern Wachstum und Beschäftigung und führen dazu,
dass der Wohlstand im Land kontinuierlich steigt. Auch wenn wir uns
damit nicht zufrieden geben dürfen, entwickelt sich unsere Wirtschaft
heuer schon das zwölfte Jahr in Folge besser als die Eurozone." Für
Mitterlehner ist jetzt entscheidend, dass Österreich seine
Konkurrenzfähigkeit im härter werdenden globalen Wettbewerb sichert.
Zusätzliche Belastungen seien dafür der falsche Weg.
"Klassenkämpferische Umverteilungsdebatten und der ständige Ruf nach
neuen Steuern sind das letzte, was wir derzeit brauchen."

Aufgrund der zahlreichen Herausforderungen und der anhaltend
schwierigen weltwirtschaftlichen Lage müssen laufend weitere
Maßnahmen gesetzt werden. "Um für die Zukunft gerüstet zu sein,
erweitern wir daher die Forschungsförderungen und richten unsere
Internationalisierungsoffensive noch stärker auf die Erschließung der
Zukunftsmärkte außerhalb Europas aus. Gleichzeitig wollen wir durch
Maßnahmen wie den Gründerfonds und die GmbH-Reform den
Unternehmergeist im Land stärken", erläutert Mitterlehner wesentliche
Initiativen des Wirtschaftsministeriums. Auch die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf muss weiter erleichtert werden. "Wir haben das
Angebot an Kinderbetreuungsplätzen in den vergangenen Jahren
schrittweise verbessert, wollen aber das Ausbautempo mit zusätzlichen
Investitionen beschleunigen. Gleichzeitig unterstützen wir die
bedarfsgerechte Ausweitung der Öffnungszeiten in Kindergärten und
Krippen", so Mitterlehner.

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