"Report" am 2. Juli: Job-Sorgen und Staatsbürgerschaftsgesetz neu

Live-Gast im Studio: Staatssekretär Sebastian Kurz

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 2. Juli 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Job-Sorgen

Das rasch beschlossene Konjunkturpaket der Regierung soll höhere Arbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft nach der Alpine-Pleite verhindern. Abseits dieses viel beachteten Falls gibt es aber zahlreiche kleinere Unternehmen, die wirtschaftlich ins Straucheln geraten und Mitarbeiter kündigen. Die Arbeitslosigkeit steigt insgesamt, der Wirtschaftsaufschwung lässt auf sich warten. Wie wirksam ist ein Konjunkturpaket für die Gesamtwirtschaft und wie hilft es jenen, die derzeit arbeitslos werden? Jakob Horvat und Martina Schmidt recherchieren für den "Report".

Schwarze Entscheidungen

Nach einem erfolgreichen Start ins Wahljahr 2013 plagt sich die ÖVP mit einer Serie ungünstiger Schlagzeilen: Im Parlament ist sie zunächst gegen ein verschärftes Verbot der Bienengifte, dann doch dafür; auch die Änderung des sogenannten Mafia-Paragrafen 278a gelingt erst, als nach tagelanger Debatte der Widerstand des Bauernbunds überwunden ist; und zuletzt das unglückliche Auftreten der Justizministerin nach einer Vergewaltigung im Jugendgefängnis. Was erklärt dieses Ringen um Entscheidungen, sind Einzelinteressen der Bünde oft stärker als das Interesse der Gesamtpartei, und wer formuliert die Strategie der Volkspartei? Martin Pusch und Alexander Sattmann fragen nach.

Neues Staatsbürgerschaftsgesetz

Der Nationalrat soll diese Woche das neue Staatsbürgerschaftsgesetz beschließen. Wer besonders gut integriert ist, soll die Staatsbürgerschaft schon nach sechs Jahren erwerben können - muss dafür aber hervorragende Deutschkenntnisse und hohes ehrenamtliches Engagement nachweisen. Im europäischen Vergleich ist das Gesetz aber immer noch restriktiv, Doppelstaatsbürgerschaften lehnt es prinzipiell ab. Münire Inam und Helga Lazar sprechen mit Betroffenen und Experten über die auch künftig schwierigen Wege, Österreicherin oder Österreicher zu werden.

Live-Gast im Studio: Staatssekretär Sebastian Kurz

Neue Straßennamen?

Soll man Straßen, deren Namen an historisch belastete Personen erinnern, umbenennen? Und wann ist jemand historisch belastet? Seit der jüngsten Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings in Wien in "Universitätsring" gehen darüber auch zwischen den politischen Parteien die Wogen hoch. Kommende Woche legt die Historikerkommission um Oliver Rathkolb ihre Forschungsergebnisse über belastete Wiener Straßennamen vor. Der "Report" hat exklusiv die Details. Eva Maria Kaiser berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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