Hörl zu Mautfreizone Inntalautobahn: Bures fährt über die Menschen in Tirol

Ministerin soll Menschen in Kufstein, Oberpinzgau oder Osttirol ihre Entscheidung selbst erklären

Wien (OTS) - Mit heftiger Kritik wendet sich Nationalratsabgeordneter und ÖVP-Tourismussprecher Franz Hörl an Infrastrukturministerin Doris Bures. Diese hatte gestern, Sonntag, einen Schlußstrich unter die Mautfreizone auf der Inntalautobahn gezogen. "Man erkennt sehr deutlich die Abgehobenheit, mit der die Verkehrsministerin hier aus dem Wiener Elfenbeinturm über die Menschen in Tirol fährt", so Hörl. "Es geht nicht nur um Kitzbühel, sondern um mehrere Tiroler Regionen, wie Kufstein und Umgebung, Söllandl, Oberpinzgau, oder das ohnehin stark benachteiligte Osttirol! So zu tun, als wäre die Mautausnahme ein Zuckerl für die deutsche Hautevolee auf dem Weg nach Kitzbühel ist eine mehr als ignorante Benachteiligung der regionalen Tourismuswirtschaft und aller Menschen, die dort einen Arbeitsplatz haben."

Die Mautfreizone auf der Inntalautobahn könne nicht einfach der Bürokratie aus der Bundeshauptstadt geopfert werden, zumal Existenzen davon abhängen. "Tirol besteht nicht nur aus Kitz, Alpbach und Innsbruck - ich lade die Wiener Ministerin sehr gerne ein, mit mir die betroffenen Gemeinden zu besuchen und den Menschen ihre Entscheidung selbst zu erklären. Dabei könnte sie auch gleich ihr Preisgefühl für Schankbier nachschärfen. Auch wenn sie das nämlich behauptet, habe ich in Tirol noch nie ein Bier gesehen, das über acht Euro kostet."

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