Ludwig/Blecha: Höchster Wohnkomfort für SeniorInnen

Neue geförderte Wohnhausanlage "Generationen Wohnen Rodaun - Jahresringe"

Wien (OTS) - Das Wohnprojekt in der Liesinger Breitenfurterstraße überzeugt nicht nur durch modernste Holzmischbauweise, sondern widmet sich unter dem Motto "Jahresringe" auch dem Thema Generationenwohnen. Sieben hochqualitative SeniorInnenwohnungen erleichtern den MieterInnen den Alltag. Darüber hinaus sorgt ein Pensionistenklub der Stadt Wien in der Anlage für attraktive Freizeitmöglichkeiten in der unmittelbaren Wohnumgebung.

Heute, Montag, stellten Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbands Österreichs und des Österreichischen Seniorenrates, Bezirksvorsteher-Stellvertreter Harald Gruber sowie Karl Wurm, Geschäftsführer des gemeinnützigen Bauträgers GEWOG das seniorengerechte und generationenverbindende Projekt anlässlich seiner Fertigstellung vor. *****

"Im geförderten Wiener Wohnbau wird die erfreuliche Tatsache, dass die Wienerinnen und Wiener immer älter werden, umfassend berücksichtigt. Wobei es uns sehr wichtig ist, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen der älteren Generation durch vielfältige Angebote - etwa durch altersgerecht adaptierte Wohnungen, Wohnungen mit integrierten Service- und Pflegeangeboten, Mehrgenerationenwohnungen sowie Wohngemeinschaften - Rechnung zu tragen. ,Generationen Wohnen Rodaun', dessen Errichtung die Stadt Wien mit 3,4 Mio. Euro gefördert hat, ist ein weiteres Vorzeigeprojekt, bei dem auch die Maxime der Stadt, den Zusammenhalt der Generationen zu stärken, sehr gelungen umgesetzt wurde", betonte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

"Knapp ein Viertel der Wienerinnen und Wiener sind heute 60 Jahre alt oder älter. Es ist der Wunsch der Mehrheit der Pensionistinnen und Pensionisten, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Ich begrüße es daher sehr, dass dem seniorengerechten Wohnen in Wien ein so großer Schwerpunkt gewidmet ist. Nicht zuletzt ist es auch sehr wichtig, dass Pensionistinnen und Pensionisten nicht nur ein vielfältiges, sondern auch leistbares Wohnungsangebot zur Verfügung steht. Dazu trägt der geförderte Wiener Wohnbau maßgeblich bei. Was für eine hohe Wohnqualität geförderte Projekte Seniorinnen und Senioren bieten, dafür steht das neue Wohnprojekt in der Breitenfurterstraße beispielgebend", hob der Präsident des Österreichischen Pensionistenverbands, Karl Blecha, hervor.

"Liesing ist aufgrund seiner Attraktivität ein zunehmend gefragter Wohnbezirk. Die vielfältigen Wohnungsangebote sprechen alle Generationen an. Hierfür ist auch die neue Wohnhausanlage ,Jahresringe' ein weiteres, sehr schönes Beispiel. Neben den ökologischen Vorteilen dieses Wohnprojekts sind die sieben barrierefrei gestalteten Seniorenwohnungen besonders zu erwähnen. Wichtig für den Bezirk ist zudem der in diese Wohnhausanlage integrierte und bis September fertiggestellte Pensionistenklub, der ein sehr schönes Ambiente bieten und auch den Seniorinnen und Senioren in der Nachbarschaft zugutekommen wird", so Bezirksvorsteher-Stellvertreter Harald Gruber.

Ökologisch und sozial nachhaltig

Das Projekt "Generationen Wohnen Rodaun - Jahresringe" des gemeinnützigen Bauträgers GEWOG, geplant von Praschl-Goodarzi Architekten, ging aus dem vom wohnfonds_wien ausgelobten Bauträgerwettbewerb "Holzbau in der Stadt" 2009 als Siegerprojekt hervor.
Dieses geförderte Wohnprojekt genügt nicht nur höchsten ökologischen Ansprüchen, sondern zeichnet sich auch insbesondere durch seine soziale Nachhaltigkeit aus. Sieben der 55 Wohnungen in der Anlage sind SeniorInnenwohnungen nach dem Mietrechtsgesetz. Die darin enthaltenen gesetzlichen Bestimmungen sehen neben einer barrierefreien Gestaltung und einem den BewohnerInnen zur Verfügung stehenden Dienstleistungsangebot vor, dass die MieterInnen beim Bezug der Wohnungen mindestens 60 Jahre alt sein müssen.
Der gemeinnützige Bauträger GEWOG hat bereits eine ganze Reihe von Generationenwohnprojekten, darunter auch zwei innovative "Wohngemeinschaften für Fortgeschrittene" realisiert.
"Unser umfassendes Know-how im Bereich des seniorengerechten Wohnens und des Generationenwohnens findet auch in der neuen Wohnhausanlage Niederschlag. Neben den Angeboten des Pensionistenklubs der Stadt Wien stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern auch Leistungen der Wiener Sozialdienste zur Verfügung. Last but not least kommt den Mieterinnen und Mietern auch die ökologische Holzmischbauweise durch ein besonders behagliches Raumklima zugute. Gleichzeitig leisten wir dadurch einen weiteren Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz", so GEWOG-Geschäftsführer Karl Wurm.

Im Projekt "Jahresringe" wurden rund 2.000 m3 Holz verteilt auf etwa 15.000 m2 Wand-und Deckenflächen verbaut. Im Vergleich zur Massivbauweise werden pro Quadratmeter verbauter Fläche in Holzbauweise 140 kg CO2-Äquivalente eingespart. Dadurch ergibt sich eine Einsparung von 2.100 Tonnen CO2-Äquivalenten, was der durchschnittlichen Jahresemission von rund 600 Mittelklassewagen entspricht. Die Gestaltung nach IBO ÖKOPASS-Kriterien erhöht zudem die hohen baubiologischen und bauökologischen Qualitätsanforderungen und führt somit zusätzlich zu einer verbesserten Qualität der Innenraumluft.

Seniorengerechtes Wohnen in Wien

Aktuell befinden sich in Wien SeniorInnen- und Generationenwohnen-Projekte mit rund 1.800 Wohneinheiten in Bau. Die Stadt Wien fördert die Errichtung der Wohnhausanlagen bei Gesamtkosten von rund 259,4 Mio. Euro mit rund 92,1 Mio. Euro.
Durch das neue, von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig initiierte SMART-Wohnbauprogramm wird bereits in naher Zukunft ein besonders kostengünstiges gefördertes Wohnungsangebot geschaffen, das auch speziell an SeniorInnen gerichtet ist. Denn SMART-Wohnungen sind hochqualitativ, kompakt und äußerst alltagstauglich gestaltet, bei Mietpreisen, die nur knapp über jenen in Gemeindewohnungen liegen. Ein Drittel der geförderten jährlichen Neubauleistung ist ab heuer dem SMART-Standard gewidmet.
Serviceeinrichtungen wie die Kompetenzstelle für barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen sowie die Förderung von Einzelwohnungsverbesserungen für behindertengerechte Umbaumaßnahmen ergänzen die Maßnahmen für seniorengerechtes Wohnen in Wien. (Schluss) da

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Christiane Daxböck
Mediensprecherin Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig
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