- 30.06.2013, 14:45:17
- /
- OTS0056 OTW0056
Lindauer Nobelpreisträger/innen-Treffen - Karlheinz Töchterle: Österreich trägt zur weiteren Stärkung des Nobel-Netzwerkes bei
Wissenschafts- und Forschungsminister unterzeichnet in Lindau "Memorandum of understanding" - Frühstück mit Stipendiaten - Arbeitsgespräch mit deutscher Amtskollegin Wanka
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister unterzeichnet in Lindau
"Memorandum of understanding" - Frühstück mit Stipendiaten -
Arbeitsgespräch mit deutscher Amtskollegin Wanka =
Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle nimmt heute Nachmittag an der Eröffnung des 63.
Nobelpreisträger/innen-Treffens in Lindau teil. 35 Laureaten und über
600 Nachwuchswissenschaftler/innen aus beinahe 80 Ländern werden in
den kommenden Tagen in der Bodensee-Stadt erwartet, heuer steht die
Chemie im Mittelpunkt. Im Vorfeld der heutigen Eröffnung traf
Töchterle mit seiner deutschen Amtskollegin Dr. Johanna Wanka
zusammen. Am Rande der Feierlichkeiten unterzeichnet der Minister,
ein "Memorandum of understanding", mit dem das Engagement Österreichs
beim Lindauer Nobelpreisträger/innen-Treffen verstärkt wird. Morgen
früh lädt Töchterle sieben junge Wissenschaftler/innen der
Universität Wien, Universität Innsbruck, Universität für Bodenkultur
sowie Veterinärmedizinischen Universität zum Frühstück. Ihnen wurde
die Teilnahme am Nobelpreisträger/innen-Treffen durch ein Stipendium
des Wissenschafts- und Forschungsministeriums ermöglicht.
Österreich engagiert sich seit mehreren Jahren beim Lindauer
Nobelpreisträger/innen-Treffen. Mit der neuen Vereinbarung - sie wird
vom Minister, der Präsidentin des Kuratoriums für die Tagungen der
Nobelpreisträger in Lindau, Bettina Bernadotte, und dem Vorsitzenden
der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, Dr.
Wolfgang Schürer, unterzeichnet - wird die Zusammenarbeit ausgebaut.
"Wir tragen damit zur weiteren Stärkung des Nobel-Netzwerkes bei", so
Töchterle. Konkret umfasst das Memorandum die Verlängerung und
Aufstockung der jährlich von Österreich finanzierten Stipendien bis
2016. Damit wird künftig zehn Nachwuchswissenschaftler/innen die
Teilnahme ermöglicht. Weiters wird Österreich zur stärkeren
Vernetzung im Rahmen des Treffens mit gezielten Veranstaltungen
beitragen, ein Fokus soll dabei auf österreichischen
Nachwuchswissenschaftler/innen und jenen der Donauregion liegen. Beim
66. Treffen im Jahr 2016 wird das Ministerium für den
"Internationalen Tag" mit dem Schwerpunkt Physik verantwortlich sein.
Thema des Arbeitsgesprächs mit der deutschen Ministerin Wanka im
Vorfeld des Lindauer Nobelpreisträger/innen-Treffens war u.a. die
vergangene Woche präsentierte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick",
die sowohl Deutschland als auch Österreich eine geringe
Akademikerquote attestiert. Töchterle plädiert erneut dafür, die
Akademikerquote differenziert und vor dem Hintergrund des in beiden
Ländern stark ausgeprägten berufsbildenden Sektors zu betrachten.
Gerade auch die hohe Jugendbeschäftigung bestätige das gut ausgebaute
System der berufsbildenden höheren Schulen. Minister Töchterle sprach
weiters das Thema der asymmetrischen Mobilität an, das in Österreich
zuletzt aufgrund der hohen Zahl deutscher Studierender in einigen
Fächern wieder verstärkt diskutiert wurde. Diesbezüglich haben die
beiden Minister den weiteren Austausch vereinbart.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF






