Kanzlertour 2013 (2) - Bundeskanzler Faymann: Österreich ein Vorbild in der EU

Arbeitsplätze, Chancen für die Jugend und Respekt älteren Menschen gegenüber sind die Grundsätze sozialdemokratischer Politik

Klagenfurt (OTS/SK) - Nach dem Besuch der Landesmeisterschaft der Kärntner Feuerwehren in Feistritz an der Drau hat SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann seinen Kärnten-Besuch am Abend in Klagenfurt fortgesetzt. Vor den rund 800 anwesenden Besuchern in der Klagenfurter Messehalle - unter denen sich auch Staatssekretär Josef Ostermayer und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos befanden -hob der Kanzler die Vorbildwirkung Österreichs in der EU hervor. "Der österreichische Weg wird immer wieder von EU-Politikern unterschiedlicher Lager als Beispiel dafür genannt, dass es auch in Zeiten der Krise möglich ist, eine hohe Beschäftigung zu haben, denn wir haben die geringe Arbeitslosigkeit und die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Europa." Maßnahmen wie die Ausbildungsgarantie für die Jugend, die starken Arbeitnehmerrechte und die zahlreichen Klein- und Mittelunternehmen würden Österreich zu einem innereuropäischen Vorbild machen. "Dieses Land können wir nicht Schwarz-Blau überlassen. Damals hatten wir die höchste Arbeitslosigkeit, heute haben wir die geringste - dieser Unterschied macht sicher," unterstrich Faymann in diesem Zusammenhang.****

Sozialdemokratische Politik bedeute ein Bildungs- und Gesundheitssystem, das für jeden - unabhängig von der Herkunft -leistbar sei, bedeute Pensionen, auf die man sich verlassen könne und bedeute, dass die Steuerung der Grundversorgung, wie beispielsweise der Wasser- oder Energieversorgung, in öffentlicher Hand bleibe. "Wir unterscheiden uns eben von der neoliberalen Politik und das müssen die Menschen auch spüren. Unsere Leistungsträger sind nicht diejenigen, die viel Geld haben, sondern die Arbeiter, die Angestellten, die Krankenschwestern - für die sind wir da und das müssen wir auch in unserer Wahlbewegung zum Ausdruck bringen. Wir kümmern uns um die Anliegen der Menschen."

In seiner Rede verwies der Kanzler auch auf die steuerliche Schieflage, die dazu führe, dass die Arbeitnehmer noch immer zu viel zahlen, die Unternehmen zu wenig. "Gerechtigkeit heißt aber, dass die Arbeitnehmer weniger zahlen und die, die viel haben, mehr beitragen in der Gesellschaft. Dafür setzen wir uns ein", versicherte der Bundeskanzler, denn: "Es ist die beste Friedenspolitik für unsere Kinder und Enkelkinder, wenn es soziale Gerechtigkeit gibt und die Menschen auch daran glauben können, dass die Demokratie und das Gesellschaftssystem für sie da sind."

Im Anschluss an seine Rede nutzte Werner Faymann die Gelegenheit, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Die Kanzlertour wird Werner Faymann in den kommenden Monaten in alle österreichischen Bundesländer führen.

SERVICE: Fotos von der Kanzlertour 2013 stehen unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.flickr.com/photos/wernerfaymann (Schluss) rp

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