Bauernbund beweist Stärke und Einigkeit

Klare Absage an SP-Forderungen nach Vermögens- und Erbschaftssteuer am Bauerntag in Wieselburg

Wieselburg (OTS) - 2013 werde das Jahr der Bauern. Diese Einschätzung traf Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich am Bauerntag in Wieselburg, den der NÖ Bauernbund im Rahmen der "Inter-Agrar" organisierte hatte, und der mit 1500 Besuchern eindrucksvoll die Geschlossenheit der politischen Interessensvertretung der Landwirte in Niederösterreich unter Beweis stellte.

Berlakovich erteilte den SP-Plänen nach Einführung von Vermögens-und Erbschaftssteuer eine deutliche Abfuhr. "Wir lehnen die Faymann-Steuern kategorisch ab, das wird es mit der ÖVP nicht spielen." Der Landwirtschaftsminister die hartnäckigen Bemühungen Österreichs hinsichtlich der Gemeinsamen Agrarpolitik für 2014 bis 2020 belohnt, weil die ursprünglich auf europäischer Ebene geforderten drastischen Budgetkürzungen fast zur Gänze verhindert werden konnten. "Wir konnten unsere Forderungen durchsetzen. Die 2,8prozentige Kürzung ist verkraftbar. Wir haben jetzt klare Rahmenbedingungen für die Zukunft", so Berlakovich. Darauf könne man die einzelnen Programme für die Landwirte aufbauen.

Berlakovich nahm auch zur Neonicotinoide-Diskussion in Österreich Stellung. Er verwahrte sich dagegen, dass Bauern als Giftmischer hingestellt würden, und sagte, für ihn könne es nur ein Nebeneinander von Bauern und Imkern geben.

Viel beachtet wurde auch die Rede von VP-Staatssekretär Sebastian Kurz, der zum Thema Integration sagte, "zwischen rechten Hetzern und linken Träumern gebe es den richtigen Weg mit bürgerlichen Werten, nämlich Integration durch Leistung."

Im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe vor wenigen Wochen, betonte Landesrat Stephan Pernkopf, dass bei den Hilfsleistungen der Freiwilligen gerade die Bauern starken gesellschaftlichen Rückhalt bewiesen haben.

Geschlossenheit und gestalterische Komponenten der Bauern, hob Bauernbundobmann NAbg. Hermann Schultes hervor: "Wir arbeiten für das Land und seine Bürger, egal ob Bio oder konventionelle Landwirtschaft." Der NÖ Bauernbund sei das Dach über alle Produktionsparten und Bewirtschaftungsweisen.

Auf die Bedeutung der Nationalratswahlen im Herbst wies Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner hin: "Wir brauchen deshalb bestmögliche Unterstützung für unsere Kandidaten, die sich am 29. September der Wahl stellen."

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