BZÖ-Widmann: Untersuchungskommission zu Verbund-Hochwasserflutungen in Oberösterreich gefordert

SPÖ und ÖVP haben im Parlament BZÖ-Antrag auf Aufklärung abgelehnt

Linz/Wien (OTS) - "Jetzt ist bewiesen, was das BZÖ seit dem Hochwasser vermutet hat. Teile Oberösterreichs wurden während des Hochwassers bewusst geflutet, ohne die Betroffenen vorher zu informieren oder zu evakuieren. Das BZÖ fordert die Einsetzung einer - mit internationalen Experten besetzten - Untersuchungskommission, um schonungslos aufzuklären, wie hier das Krisenmanagement versagt hat und ob oberösterreichische Orte bewusst geflutet wurden, um die Donauanrainer zu schützen", so BZÖ-Bündnissprecher und BZÖ-OÖ Spitzenkandidat Rainer Widmann.

Widmann weist darauf hin, dass das BZÖ bereits vor rund zwei Wochen im Nationalrat einen Antrag auf Aufklärung dieser Vorfälle gestellt hat. "SPÖ und ÖVP haben diese gewünschte Aufklärung niedergestimmt. Jetzt pharisäerhaft aufzuschreien, ist lächerlich. Schwarz-Grün in Oberösterreich haben die Menschen im Eferdinger Becken schlichtwegs ohne Information absaufen lassen. Deshalb: Untersuchungskommission jetzt und dann klare personelle Konsequenzen ziehen, wenn sich die Vorwürfe endgültig bestätigen", so Widmann, der auch eine Sachverhaltsdarstellung an die Staaatsanwaltschaft in den Raum stellt.

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